Am 22. Oktober 2026 berichtete Reuters, ein Sprecher von Axel Springer habe erklärt, das Unternehmen begrüße eine europäische Initiative, TikTok von seinen chinesischen Eigentümern zu trennen, und sei offen für eine Rolle bei einem möglichen Deal. Die Aussage bezog sich auf eine mögliche Beteiligung an einem Vorhaben.

Der frühere Vorschlag für TikToks Europa-Geschäft

Laut einem von El Mundo wiedergegebenen Bericht der Financial Times soll Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner im Januar 2026 bei einem Treffen in Berlin einen Vorschlag zu TikToks europäischen Aktivitäten gemacht haben. Gesprächspartner war Charles Kushner, der US-Botschafter in Frankreich.

Die Berichte beschreiben Axel Springers mögliche Rolle als Beteiligung an einem Kauf oder als Erwerb eines Anteils. Eine genaue Transaktionsstruktur wird Döpfner nicht zugeschrieben.

Was über den weiteren Verlauf berichtet wurde

Business People berichtete am 22. Oktober 2026, der Vorschlag sei Vertretern der Europäischen Kommission vorgelegt worden, aber nicht vorangekommen. Dem Bericht zufolge bestritt ByteDance formelle Gespräche über eine Übernahme.