Am 3. November 2026 berichtete Malay Mail unter Berufung auf die Financial Times, Nvidia solle Cloud-Partnern bei neuen Verträgen eine Vorgabe machen: Mindestens 51 Prozent ihrer Dienste sollten Kunden außerhalb Chinas zugutekommen. Bestehende Vereinbarungen sollten dem Bericht zufolge weiterlaufen.

Was für neue Cloud-Verträge gelten soll

Die Vorgabe solle Cloud-Anbieter weltweit betreffen. Forbes zufolge hätten Nvidias Vertriebs- und Regionalteams sie mündlich weitergegeben.

Wie chinesische KI-Unternehmen Cloud-Rechenleistung nutzen

Forbes beschreibt, dass chinesische KI-Unternehmen Rechenleistung bei Cloud-Anbietern außerhalb Chinas mieten, darunter in Singapur und Südostasien, und aus der Ferne darauf zugreifen. Forbes ordnet die gemeldete Vorgabe diesem Zugangsweg zu.

Ein in Singapur ansässiger Anbieter sagte der Financial Times laut Forbes, es sei schwierig, außerhalb der USA genügend Kunden zu finden, die nicht aus China stammen.

Was Nvidia und Mao Ning sagten

Nvidia erklärte AFP, Rechenzentren und Cloud-Dienste auf US-Chips seien eine Grundlage dafür, dass US-amerikanische Modell- und App-Anbieter weltweit konkurrieren könnten. Das Unternehmen verwies außerdem auf eine langjährige US-Politik, die Clouds dazu ermutige, auf amerikanische Infrastruktur zu setzen und weltweit Kunden zu gewinnen.

Mao Ning, Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, sagte laut AFP, sie kenne den Bericht nicht. Sie forderte ein faires, transparentes und diskriminierungsfreies Geschäftsumfeld für Unternehmen aller Länder, auch für chinesische Unternehmen.