Wer vor allem im Browser arbeitet und ein Chromebook mit ChromeOS sucht, ist mit einem Chromebook gut bedient. Googlebook richtet sich eher an Käufer, die Android-Apps und die neuere, Android-basierte Plattform nutzen möchten. Für Entwicklungsaufgaben bietet Googlebook zudem eine Linux-Terminal-Vorschau. Welche Wahl passt, hängt vor allem von den benötigten Apps und dem eigenen Arbeitsablauf ab.
Chromebook oder Googlebook: Was passt zu deinem Alltag?
Chromebooks laufen mit ChromeOS. Googlebook OS basiert auf Android und bietet neben Android-Apps auch den Desktop-Browser Chrome. Damit liegt der praktische Unterschied vor allem darin, welche Plattform und Apps zu deinem Alltag passen.
Googlebooks sind eine neuere, höher positionierte Laptop-Kategorie. Bei der ersten Softwaregeneration berichtet WIRED von Fehlern, einzelnen Problemen mit Chrome-Erweiterungen auf Intel-Modellen und einer uneinheitlichen Bedienung mancher Android-Apps per Tastatur und Touchpad. Diese Einschätzungen beziehen sich auf die von WIRED beschriebenen Geräte und Erfahrungen.
Wer auf ein bestimmtes klassisches Windows- oder macOS-Programm angewiesen ist, sollte nicht voraussetzen, dass es sich einfach auf einem der beiden Systeme installieren lässt. Bei Chromebooks kommen je nach Anwendung Web-Apps, Android-Apps oder Linux-Umgebungen infrage; die Eignung hängt vom konkreten Programm ab.
Was die Linux-Terminal-Vorschau auf Googlebook bietet
Google kündigte die Linux-Terminal-Vorschau am 12. Oktober 2026 an. Sie stellt eine Debian-Linux-Umgebung in einer virtuellen Maschine bereit. Dazu gehören Kommandozeilenwerkzeuge wie apt, git und ssh sowie Laufzeitumgebungen für Python, Node.js, Ruby, Go und Rust. Die Vorschau bietet außerdem Weiterleitung für lokale Netzwerkports und lässt den zugewiesenen Arbeitsspeicher der virtuellen Maschine anpassen. Google beschreibt die Vorschau für Entwicklung und KI-Arbeitsabläufe.
Grafische Linux-Apps lassen sich laut Googlebook-Hilfe in einer zusätzlichen grafischen Ansicht innerhalb von Terminal starten. Die Einbindung solcher Apps in den zentralen App-Launcher ist als künftige Arbeit vorgesehen. Der aktuelle Weg führt also über Terminal, nicht über einen bereits integrierten Launcher.
Zwei Modelle im Vergleich
Die von WIRED am 1. November 2026 veröffentlichte Kaufberatung nennt das Acer Chromebook Plus 516 als Chromebook-Beispiel und das Acer Googlebook 14 als Googlebook-Beispiel. Ihre aufgeführten Ausstattungsdaten zeigen, was sich bei Display und Speicher vergleichen lässt:
| Modell | Display | Arbeitsspeicher und Speicher | Plattform |
| Acer Chromebook Plus 516 | 16 Zoll, 1920 × 1200 Pixel | 8 GB RAM, 128 GB Speicher | ChromeOS |
| Acer Googlebook 14 | 14 Zoll OLED, 2880 × 1800 Pixel, 120 Hz | 16 GB RAM, 512 GB Speicher | Android-basiertes Googlebook OS, Desktop-Chrome und Android-Apps |
WIRED kritisiert beim Acer Chromebook Plus 516 die blassen, grünstichigen Farben und die Schärfe des 16-Zoll-Displays. Beim Acer Googlebook 14 hebt die Redaktion den OLED-Bildschirm mit höherer Auflösung und 120 Hz hervor. Das sind Einschätzungen der jeweiligen Displays, keine Aussage darüber, welche Bildschirmgröße besser zu dir passt.
Für den deutschen Markt listet Googles Chromebook-Kaufseite das Acer Chromebook Plus 516 mit Intel Core 3 100U, 8 GB RAM und 256 GB SSD ab 599 Euro. Diese deutsche Konfiguration hat mehr Speicher als das 128-GB-Modell in WIREDs Vergleich; die Ausstattungsangaben beziehen sich daher auf unterschiedliche Konfigurationen.
Worauf du beim Chromebook Plus achten solltest
Als Mindeststandard für Chromebook Plus nennt WIRED einen Intel Core i3 der 12. Generation oder neuer beziehungsweise einen AMD Ryzen 3 der 7000er-Serie oder neuer, mindestens 8 GB RAM und 128 GB Speicher. Hinzu kommen eine Full-HD-Webcam mit Temporal Noise Reduction sowie ein Full-HD-IPS-Display oder besser. Wer viele Dateien lokal speichert, sollte auch größere Speicherkonfigurationen in Betracht ziehen.
Chromebooks sollen laut einer von WIRED wiedergegebenen Aussage Googles im Sortiment bleiben und noch lange unterstützt werden. Googlebooks sind daher nicht als angekündigter Ersatz für die Chromebook-Reihe beschrieben.