Für Claude Mythos 5, Claude Opus 4.7, Claude Opus 4.6 und Claude Sonnet 4.6 sollte ein Text-Wasserzeichen ab dem 3. November 2026 gelten, berichtete Mashable. Am 4. November führte Anthropics Supportmatrix für diese Versionen keine Unterstützung für Text-Wasserzeichen auf Anthropic-eigenen Oberflächen oder bei Cloud-Partnern auf.

Textmarkierung und Datei-Credentials sind verschiedene Verfahren

Für dieselben Versionen verzeichnete die Tabelle C2PA Content Credentials für Dateien. Diese signierten Herkunftsdaten sind eine separate Kennzeichnung für unterstützte Dateien, kein Text-Wasserzeichen.

Anthropic zufolge sollen alle von der Übergangsregel erfassten älteren Modelle bis zum 2. Dezember 2026 Markierungsunterstützung erhalten. Das Unternehmen ordnet seine Verpflichtungen dem Verhaltenskodex zur Transparenz KI-generierter Inhalte nach Artikel 50 Absatz 2 der EU-KI-Verordnung zu.

Was eine erkannte Textmarke aussagt

Anthropic beschreibt das Text-Wasserzeichen als statistisches Muster in der Wortwahl, das auf einer Variante von SynthID-Text basiert. Ein Treffer deutet dem Unternehmen zufolge darauf hin, dass Claude den Text wahrscheinlich verarbeitet hat. Er belegt weder, dass Claude den gesamten Text verfasst hat, noch identifiziert er eine Person, Organisation oder Unterhaltung. Anthropics Erklärung zur Textmarkierung erläutert diese Grenzen.

Die Texterkennung ist eine private Vorschau für berechtigte Organisationen und Unternehmen mit einschlägigen Compliance-Pflichten. Sehr kurze Passagen können zu wenig Signal für eine zuverlässige Erkennung enthalten. Anthropic sagt außerdem, dass Code wegen seiner festgelegten Syntax im Allgemeinen weniger Markierungssignal trägt als andere Texte; Kommentare können dagegen ein Signal enthalten.