Die Nutzung von Dropbox bei der gemeinsamen Bearbeitung und Speicherung von Dokumenten ist enorm, aber der interne Mechanismus (hauptsächlich zum Schutz der Daten) kann eine Reihe unerwünschter Duplikate erzeugen, die Speicherplatz verbrauchen. Da der Speicherplatz bei kostenlosen Dropbox-Konten sehr begrenzt ist, erweist sich das Tool Conflicted Copy Resolver als interessante Möglichkeit, diese verlorenen Bytes zurückzugewinnen.

Conflicted Copy Resolver: Gewinne Dropbox-Speicherplatz, indem du Konflikte löst
CCR

Für Nutzer, die häufig Dokumente in Dropbox bearbeiten und speichern, ist es ziemlich üblich, auf sogenannte „Konfliktkopien“ zu stoßen. Dropbox erklärt es perfekt in der offiziellen Dokumentation: Wenn zwei Personen gleichzeitig dieselbe Datei bearbeiten, versucht das System nicht, die Änderungen zusammenzuführen, sondern speichert zwei Kopien des Dokuments, eine davon mit dem Vermerk „Konfliktkopie“ und dem Datum. Solche Konfliktkopien entstehen auch, wenn jemand ein Dokument in Anwendungen mit Auto-Save-Unterstützung offen lässt. Anfangs stören sie nicht besonders, aber wenn man sie sich ansammeln lässt, kann der verfügbare Speicherplatz schwinden.

Conflicted Copy Resolver: Gewinne Dropbox-Speicherplatz, indem du Konflikte löst
Auf meinem Konto gibt es keine Konflikte, aber ich nutze Dropbox auch nicht gerade viel ...

Wenn man dazu noch bedenkt, dass Dropbox für kostenlose Konten gerade einmal 2 GB bereitstellt, ist es wahrscheinlich, dass Nutzer eine präzisere Verwaltung ihrer Konfliktkopien wünschen – genau das ist die Aufgabe von Conflicted Copy Resolver. Die Plattform nutzt das Autorisierungssystem von Dropbox (d.h. sie speichert keine Kopie unserer Anmeldedaten, und der Zugriff kann jederzeit innerhalb von Dropbox entzogen werden) , um einen Scan durchzuführen und Konflikte zwischen unseren Dateien zu erkennen. Es stehen drei Optionen zur Auswahl: Originalkopien aufbewahren, die neuesten Kopien aufbewahren oder jeden Fall einzeln überprüfen.

Conflicted Copy Resolver ist ein Tool für alle, die stark von Dropbox abhängig sind und dort hunderte Dateien speichern. Wenn die Anzahl der Konfliktkopien gering ist, bin ich sicher, dass eine manuelle Verwaltung ausreicht. Gleichzeitig verstehe ich, dass der Scan durch einen externen Dienst ein gewisses Unbehagen auslösen kann, aber die Verantwortlichen versichern, dass er nur lokal arbeitet und den Inhalt der Dateien nicht liest.

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