Der Dell XPS Googlebook verbindet starke Benchmarkwerte und praktische Android-Übergabe mit einer im Test gemessenen Akkulaufzeit von 10 Stunden und 4 Minuten. Für Android-Nutzer kann das Zusammenspiel mit dem Smartphone reizvoll sein; Abstürze, falsch skalierte Apps und eine gewöhnungsbedürftige Touchpad-Bedienung trüben den Eindruck. Die Ergebnisse stammen aus dem einwöchigen Test von Dave LeClair bei Tom’s Guide, nicht aus einem Test von NeoTeo. LeClairs Review bei Tom’s Guide
Leistung und Ausstattung des getesteten Geräts
LeClair testete eine Konfiguration mit Qualcomm Snapdragon X Elite X1E-80-100, 16 GB Arbeitsspeicher und 512 GB Speicher. In Geekbench 6 erreichte sie 2.997 Punkte im Einzelkern- und 14.724 Punkte im Mehrkerntest. Im 3DMark Wild Life Extreme waren es 6.688 Punkte bei durchschnittlich 40 fps. Das sind Ergebnisse dieses Testgeräts, keine Garantie für jede Konfiguration oder Anwendung.
Das 13,4-Zoll-Touchdisplay löst mit 2.560 × 1.600 Pixeln auf und bietet eine Bildwiederholrate von 120 Hz. LeClair maß 408 Nits Helligkeit im SDR-Betrieb, eine sRGB-Abdeckung von 108,1 Prozent, 76,6 Prozent bei DCI-P3 und einen Delta-E-Wert von 0,23. Delta E beschreibt die Farbabweichung; ein niedrigerer Wert steht für eine genauere Farbwiedergabe. Zum getesteten Gerät gehören außerdem zwei USB-C-3.2-Anschlüsse und Wi-Fi 7. Die Messwerte und Spezifikationen im Test
Die Ergebnisse im selben Test setzen den Dell in Relation zu zwei anderen Geräten. In Geekbench und 3DMark liegt er jeweils über dem Acer Googlebook 14 und unter dem MacBook Air 13-inch M5. Auch die gemessenen Laufzeiten unterscheiden sich: Der Dell hielt 21 Minuten kürzer durch als das Acer; das MacBook Air erreichte 5 Stunden und 24 Minuten mehr. Die Werte vergleichen genau diese Testläufe, nicht die zu erwartende Laufzeit oder Leistung in jedem Alltagsszenario.
| Testwert | Dell XPS Googlebook | Acer Googlebook 14 | MacBook Air 13-inch M5 |
| Geekbench 6, Einzelkern | 2.997 Punkte | 2.465 Punkte | 4.168 Punkte |
| Geekbench 6, Mehrkern | 14.724 Punkte | 9.960 Punkte | 17.067 Punkte |
| 3DMark Wild Life Extreme | 6.688 Punkte | 4.068 Punkte | 8.764 Punkte |
| 3DMark Wild Life Extreme, Bildrate | 40 fps | 24 fps | 52 fps |
| Displayhelligkeit, SDR | 408 Nits | 459 Nits | 454 Nits |
| sRGB-Abdeckung | 108,1 % | 126,6 % | 117,2 % |
| DCI-P3-Abdeckung | 76,6 % | 89,7 % | 83 % |
| Delta E | 0,23 | 0,24 | 0,27 |
| Akkutest | 10 Std. 4 Min. | 10 Std. 25 Min. | 15 Std. 28 Min. |
Alle Vergleichswerte stammen aus Dave LeClairs Test bei Tom’s Guide.
Akkulaufzeit: Messwert und Herstellerangabe
Tom’s Guide maß beim Dell 10 Stunden und 4 Minuten. Dell nannte in seiner Ankündigung vom 21. September 2026 dagegen bis zu 16 Stunden Netflix-Streaming. Laut Dell bezog sich dieser Wert auf eine Konfiguration mit Snapdragon X Elite, 16 GB RAM und 512 GB SSD. Dell führte den Labortest im August 2026 bei 150 Nits mit aktiviertem WLAN, Standard-Akkukonfiguration und deaktiviertem Intelligent Battery Extender durch. Dells Ankündigung mit den Testbedingungen
LeClair schreibt Dell und Google außerdem eine Angabe von bis zu 18 Stunden zu. Diese Zahl ist Teil seiner Review; Dell nennt in der zitierten Ankündigung bis zu 16 Stunden für Netflix-Streaming unter den beschriebenen Laborbedingungen. Die 10:04 aus dem Test und Dells Netflix-Maximalwert beruhen auf unterschiedlichen Angaben und sind nicht als gleichartige Messungen zu lesen.
Android-Übergabe und App-Alltag
LeClair richtete den Laptop mit einem Google Pixel 10XL ein und beschreibt, wie Apps, Kontakte und Kalender zwischen den Geräten übertragen und Smartphone-Apps auf dem Laptop gestreamt wurden. In seinem einwöchigen Test stürzten Apps gelegentlich ab; gestreamte Smartphone-Apps waren teilweise falsch skaliert. Die Abstürze führten laut LeClair nicht dazu, dass er größere Arbeitsmengen erneut erledigen musste. Auch Zwei-Finger-Scrollen und Zoomen auf dem haptischen Touchpad fand er umständlich. LeClairs Beobachtungen zur Nutzung
Ein Besitzer des XPS Googlebook berichtete, dass „Cast my apps“ nach einem Update mit einem Samsung Z Fold 7 funktionierte, während „Continue on“ weiter Probleme machte. In einem weiteren Reddit-Beitrag sagte Google-Produktmanager Mishaal Rahman, die Better-Together-Funktionen würden auf von Android 17 unterstützte Samsung-Geräte ausgerollt. Das beschreibt die genannten Geräte und den berichteten Rollout, nicht pauschal jedes Android-Smartphone. Besitzerbericht zum Samsung Z Fold 7 · Reddit-Beitrag mit Rahmans Aussage
Derselbe Besitzer schrieb, TikTok habe zunächst Neustarts ausgelöst und nach App-Updates funktioniert. Das bleibt die Erfahrung eines einzelnen Nutzers. Für den Alltag zählt deshalb nicht nur, ob ein Smartphone grundsätzlich eingebunden werden kann, sondern auch, welche Apps und Funktionen du tatsächlich verwendest.
Linux-GUI-Apps und passende Arbeitsabläufe
Die Linux-Erfahrungen zweier Besitzer fallen unterschiedlich aus. u/jdeslip berichtete, VS Code und weitere grafische Linux-Anwendungen über die Kommandozeile installiert und in einer virtuellen Desktop-Ansicht innerhalb der Terminal-App genutzt zu haben. u/ATShields934 schrieb dagegen, eine Flatpak-GUI-Anwendung habe sich bei einem kurzen Versuch von etwa 20 Minuten nicht starten lassen. Bericht von u/jdeslip · Bericht von u/ATShields934
Auch bei Arbeitskonten kann die konkrete App entscheidend sein: Ein Besitzer wechselte zur Webversion von Outlook, nachdem die Anmeldung mit seinem Arbeitskonto in der App Probleme gemacht hatte. Wer auf bestimmte Desktop-Programme, Unternehmensprofile oder Linux-GUIs angewiesen ist, sollte die dafür nötigen Anwendungen einzeln betrachten. Die Besitzerberichte zeigen unterschiedliche Ergebnisse je nach App und Einrichtung; sie ergeben keine pauschale Kompatibilitätszusage.