Wer viele Stunden vor dem Bildschirm verbringt – sei es beim Arbeiten oder Spielen – weiß, wie wichtig ein stabiler und großzügiger Schreibtisch ist. Aber auch ästhetische Faktoren spielen eine Rolle. Bevor du jedoch Geld „ins Blaue“ investierst, warum nicht einfach selbst designen? Das Team von DeskSpacing bietet kostenlosen Zugang zu einem „Arbeitsplatz-Simulator“, mit dem du verschiedene Elemente ausprobieren kannst – von der Monitorgröße bis hin zum Audiosystem – und so deinen idealen Platz schaffen kannst.
Ich denke, wir alle verbringen mehr Zeit vor dem Monitor, als wir zugeben möchten, und irgendwie müssen wir ein gewisses Maß an Komfort erreichen. Manche Nutzer können viel Geld in das „Problem“ werfen und schaffen dabei regelrechte Battlestations, die uns den Mund offen stehen lassen. Ein anderer großer Teil – zu dem ich mich zähle – verfolgt den Weg der Improvisation und Kreativität, indem er Möbel anpasst, bis eine zufriedenstellende Lösung gefunden ist.
Aber was passiert, wenn wir uns in der Mitte befinden? Also bereit, unseren Schreibtisch zu renovieren, ohne zu einer kompletten Battlestation zu greifen. Das Team von DeskSpacing hat einen Vorschlag: Designe es in 3D! Ähnlich wie PC Building Simulator es ermöglicht, einen High-End-Computer zu visualisieren, bevor man die Teile kauft, bietet dieser Simulator dasselbe für unseren Arbeitsplatz.
So gestaltest du deinen eigenen Arbeitsplatz in 3D
Die Bedienung ist sehr einfach: Mit der Maus drehst du die Kamera, Shift+Klick bewegt sie, und das Mausrad steuert den Zoom. Mit der Taste R wechselst du zwischen Bewegung und Rotation für Objekte. X-Y-Z aktiviert bzw. deaktiviert die entsprechenden Achsen. Mit Backspace wird ein ausgewähltes Objekt gelöscht. + und - ändert die Größe der Bedienelemente, und die Taste C deaktiviert sie, um Screenshots zu erstellen. Das Tutorial sagt, dass man mit Strg+Umschalt+S einen Screenshot machen kann, aber das hat bei meinen Tests nicht funktioniert.
Die verfügbaren Objektkategorien sind Schreibtische, Monitore, Tastaturen, Mäuse, Mousepads, Audioausrüstung und Lautsprecher, Laptops, Tower und sekundäre Artikel wie Lampen und Kaffeetassen. Persönlich hätte ich gerne eine präzisere „Snap“-Steuerung und dass Objekte die Schreibtischoberfläche erkennen (sie können versinken). Aber insgesamt muss ich zugeben, dass es sehr gut funktioniert, und ich hoffe, dass in Zukunft weitere Designs integriert werden – oder warum nicht, die gesamte Umgebung in eine eigenständige App verwandeln.
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