Zum ersten Mal haben wir im März 2014 über Light of Hope gesprochen – ein Live-Action-Projekt, das die Fans von Dragon Ball bereits damals spaltete. Denn jede Live-Action-Adaption aus dem Dragon-Ball-Universum ist naturgemäß heikel, was Qualität und Inhalt angeht. Doch nach einigen schwierigen Phasen hat Light of Hope nicht nur einen soliden Pilotfilm mit über 28 Millionen Aufrufen geliefert, sondern nun auch eine überarbeitete 35-minütige Fassung präsentiert. Die Frage ist: Lohnt sich das?
Dragon Ball Super läuft weiterhin stark. Die Serie hat inzwischen 116 Episoden erreicht. Das Z-Team steckt im Labyrinth eines multiversalen Turniers fest, das sogar die Götter erschreckt hat, und Goku plant, sich mit purer Schlagkraft herauszukämpfen. In diesem Handlungsabschnitt sind einige interessante Charaktere aufgetaucht, und ganz im klassischen Dragon-Ball-Stil wird sich das wohl über Dutzende Episoden erstrecken. Doch das ist nicht die einzige Aktivität, die wir beobachtet haben. Die Welt der Fanfilme entwickelt sich trotz begrenzter Budgets und der vielen technischen Details weiter. Eines der neuesten Projekte, das für Aufsehen sorgt, ist Dragon Ball Z: Light of Hope – ein alter Bekannter hier bei NeoTeo. Offenbar hat sich das Team von Robot Underdog dazu entschlossen, den zweiten Teil ihrer Serie zu einem 35-minütigen Spezial zu machen. Und das ist das Ergebnis:
Wie wir bereits früher erwähnt haben, lässt sich Light of Hope von den Ereignissen aus "Un Futuro Diferente" inspirieren. In dieser Geschichte sehen wir die letzten beiden Saiyajin-Krieger, Gohan und Trunks, im Wettlauf gegen die Zeit und die Brutalität der Androiden 17 und 18, die entschlossen sind, den Rest der Menschheit vollständig auszulöschen. Einerseits versucht die Geschichte, die menschliche Seite der Überlebenden zu erkunden: Gohans Trauer, Bulmas Verzweiflung und Trunks' Frustration darüber, die Super-Saiyajin-Transformation nicht zu erreichen. Andererseits gibt es einen kurzen philosophischen Moment, in dem die Androiden über eine Zukunft ohne Menschen zum Töten nachdenken. Ihre Schlussfolgerung ist nicht besonders ermutigend.
Zugegeben, die Grenzen der Spezialeffekte sind deutlich sichtbar, und die Schauspielerei ist in manchen Passagen schwer zu ertragen. Aber Dragon Ball Z: Light of Hope hat in vier Tagen mehr als 1,5 Millionen Klicks erreicht. Ich weiß, dass viele unserer Leser treue Fans der Saga sind, und ich würde gerne eure Meinungen hören. Nachdem uns Fall of Men überrascht hat, hat Light of Hope etwas Interessantes zu bieten, und die letzten zehn Minuten sind die stärksten. Die Kommentare sind offen.