Am 19. Oktober 2026 kündigte das in San Francisco ansässige Unternehmen Dream Labs eine Seed-Finanzierungsrunde über 90 Millionen US-Dollar an, angeführt von B Capital. Zugleich startete es die öffentliche Dream API für die Steuerung von Robotern.

Wie Dream-1 Roboter steuern soll

Dream Labs kündigte Finanzierung an und startete Dream API

Dream Labs beschreibt Dream API als Schnittstelle, die das Kamerabild eines Roboters und eine Anweisung in Alltagssprache entgegennimmt und daraus Roboteraktionen beziehungsweise Motorbefehle ableitet. Das zugrunde liegende Modell Dream-1 soll laut Unternehmen aus Videos menschlicher Tätigkeiten lernen: Es sagt voraus, was als Nächstes geschieht, und leitet daraus eine Aktion für den Roboter ab.

Diese Aufgaben und Roboter nennt Dream Labs

Für den Betrieb ohne zusätzliche Daten beschreibt Dream Labs konkret einen zweiarmigen Roboter mit parallelen Greifern. Als aktuelle Einsatzbeispiele nennt das Unternehmen Tischaufgaben wie Gegenstände greifen und ablegen sowie Wäsche falten. Unterstützung für fahrbare Roboter und geschicktere Hände ist künftig geplant.

Robot Playground läuft im Browser

Wer keinen eigenen Roboter besitzt, soll Dream Labs’ Robot Playground laut Unternehmen trotzdem nutzen können: Über den Browser lassen sich Anweisungen an einen Roboter im Büro des Unternehmens in San Francisco senden. Das ist ein anderer Zugang als die Integration der API mit eigener Hardware.

Wofür die Finanzierung gedacht ist

Dream Labs will den Großteil der Finanzierung nach eigenen Angaben in Rechenkapazität investieren und die Unterstützung weiterer Hardware und Aufgaben ausbauen. B Capital führte die Seed-Runde an. Als weitere Beteiligte nannte das Unternehmen Kindred Ventures, A.Capital, Unusual Ventures, SV Angel, Wing VC, Scribble VC und Adrian Aoun.