Drei republikanische Vorsitzende von Ausschüssen des US-Repräsentantenhauses baten NVIDIA-Chef Jensen Huang um eine gemeinsame Unterrichtung hinter verschlossenen Türen. Als Termin schlugen sie den 18. November 2026 in Raum 2172 des Rayburn House Office Building vor. Bis zum 11. November sollte Huang den Termin annehmen oder einen Ersatztermin an einem Sitzungstag des 119. Kongresses nennen. Das Schreiben der Ausschussvorsitzenden ist auf den 4. November datiert; veröffentlicht wurde es am 5. November.

Ein Ersatztermin kommt laut Schreiben infrage, sofern der Kongress an diesem Tag tagt.

Welche Fragen die Ausschüsse stellen

Unterzeichnet haben Brian J. Mast, Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten, John Moolenaar, Vorsitzender des Sonderausschusses zu China, und Rick Crawford, Vorsitzender des Ständigen Geheimdienstausschusses. Sie baten Huang um eine Unterrichtung zu seinen Kontakten mit der Megaspeed-Managerin Alice Huang sowie zu NVIDIAs Sicherheitsvorkehrungen gegen Spionage durch ausländische Gegner.

Was über Alice Huang berichtet wurde und wie NVIDIA reagierte

Die New York Times berichtete am 29. Oktober 2026 unter Berufung auf Personen, die über US-Überwachungsinformationen unterrichtet worden seien, und weitere Quellen, Alice Huang habe Informationen an Peking weitergegeben und eine enge Beziehung zu Jensen Huang aufgebaut. Der Bericht behandelt Vorwürfe gegen Alice Huang.

NVIDIA bezeichnete Huangs Kontakte als gewöhnliche geschäftliche Begegnungen. Das Unternehmen erklärte außerdem, regionale Cloud-Kunden erhielten übliche Geschäftsinformationen, aber keine sensiblen NVIDIA-Geschäftsgeheimnisse oder sicherheitsrelevanten Informationen. NVIDIAs Stellungnahme gibt die Position des Unternehmens wieder.