Drei Vorsitzende von Ausschüssen des US-Repräsentantenhauses haben NVIDIA-Chef Jensen Huang um ein gemeinsames Briefing unter Ausschluss der Öffentlichkeit gebeten. Ihr Schreiben vom 4. November nennt den 18. November 2026 als Wunschtermin und bittet Huang, bis zum 11. November zuzusagen oder einen Alternativtermin vorzuschlagen. Das Schreiben und die Mitteilung der Ausschüsse

Das geplante Briefing verbindet zwei Themen: NVIDIA-Sicherheitsvorkehrungen und die Kontakte des Konzernchefs zu einer Megaspeed-Managerin.

Welche Themen die Ausschüsse ansprechen wollen

Unterzeichnet haben Brian Mast, John Moolenaar und Rick Crawford, die Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses, des China-Sonderausschusses und des Geheimdienstausschusses im US-Repräsentantenhaus. Sie bitten Huang, in Raum 2172 des Rayburn House Office Building über NVIDIA-Protokolle zum Schutz vor Spionage durch ausländische Akteure und über seine Kontakte zu Megaspeed-Managerin Alice Huang zu sprechen.

In ihrem Schreiben beschreiben die Ausschüsse Alice Huang als eine Person, die öffentlich als Nachrichtendienstmitarbeiterin der Volksrepublik China bezeichnet werde. Diese Charakterisierung ist Teil der Begründung für das erbetene Gespräch; die Ausschüsse wollen nach eigenen Angaben auch mögliche Zugriffe auf sensible US-Technologie und Informationen erörtern.

Was NVIDIA und Jensen Huang dazu gesagt haben

NVIDIA erklärte laut Axios, Treffen mit Kunden gehörten zu den üblichen Aufgaben des CEO und Jensen Huang spreche jedes Jahr mit Tausenden Führungskräften von Kunden. Regionale Cloud-Kunden erhielten gewöhnliche Geschäftsinformationen, keine sensiblen NVIDIA-Geschäftsgeheimnisse und keine Informationen mit Bedeutung für die nationale Sicherheit, sagte das Unternehmen.

Jensen Huang habe seine Kontakte zu Megaspeed zuvor als normal und nicht ungewöhnlich bezeichnet, berichtete Bloomberg. Dem Bericht zufolge sagte er außerdem, NVIDIA habe die GPU-Einsätze des Unternehmens untersucht und gezählt.