Ein Sicherheitsbeamter des Weißen Hauses soll im September 2026 vor einem erneuten britischen Versuch gewarnt haben, geheimen Zugriff auf verschlüsselte iCloud-Daten zu erhalten. Der Beamte soll befürchtet haben, ein solcher Zugang könne gegen Mitglieder der US-Regierung und Nigel Farage eingesetzt werden. Eine tatsächliche Überwachung Donald Trumps, anderer Regierungsmitglieder oder Farages ist nicht belegt.
Die Warnung beschreibt ein mögliches Szenario
Die Warnung soll sich auf einen möglichen Zugriff bezogen haben, nicht auf eine nachgewiesene Überwachung. Apple erklärt, nie eine Hintertür oder einen Generalschlüssel gebaut zu haben und das auch künftig nicht zu tun.
Eine britische Anordnung wurde bereits 2025 gemeldet
Im Januar 2025 soll die britische Regierung Apple eine Technical Capability Notice nach dem Investigatory Powers Act zugestellt haben. Die Anordnung sollte demnach Zugriff auf verschlüsselte iCloud-Daten ermöglichen; zunächst soll sie weltweit gegolten haben. Die britische Regierung bestätigte oder dementierte die Anordnung und ihre genauen Bedingungen nicht.
Apple änderte Advanced Data Protection für neue Nutzer
Im Februar 2025 stellte Apple Advanced Data Protection für neue Nutzer im Vereinigten Königreich ein. Die optionale Funktion erweitert die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf weitere iCloud-Daten. Die Änderung betraf das Angebot für neue Nutzer im Vereinigten Königreich.
Das Tribunal entschied nicht über die Rechtmäßigkeit
Am 17. September 2026 hielt das Investigatory Powers Tribunal eine Verfahrensanhörung zu getrennten Beschwerden von Apple und Liberty ab. Über die Rechtmäßigkeit der Mitteilungen entschied es dabei nicht. NeoTeo hatte die Anhörung zuvor eingeordnet.