Das von Studierenden entwickelte Experiment SCAMPI startete am 13. Oktober 2026 um 12:33 Uhr MESZ mit SpaceX CRS-35 zur Internationalen Raumstation (ISS), meldete die Europäische Weltraumorganisation ESA. SCAMPI soll dort ein geschlossenes Wasserökosystem unter Mikrogravitation untersuchen.
Was SCAMPI im All untersuchen soll
Die Nutzlast enthält Garnelen, Algen und mikrobielle Populationen in einem versiegelten Lebensraum. Geplant ist, zu untersuchen, wie diese Organismen und die unbelebten Bestandteile des Ökosystems unter Mikrogravitation miteinander interagieren.
Ein Astronaut soll SCAMPI in der ICE Cubes Facility im europäischen Columbus-Modul der ISS installieren. Anschließend sollen Studierende und Nachwuchsforschende das Ökosystem beobachten und Daten sammeln.
Das studentische Team hinter dem Experiment
Nach Angaben der ESA haben 51 Studierende an Universitäten SCAMPI konzipiert, entworfen, gebaut und getestet. Das Konsortium leiten Politecnico di Torino und École Polytechnique gemeinsam.
Nach der wissenschaftlichen Kampagne soll die Nutzlast zur Erde zurückkehren. Die Studierenden planen, die Proben genetisch und biologisch zu analysieren und mit entsprechenden Proben vom Boden zu vergleichen.