Das Personal der Florida Public Service Commission soll vor der Konferenz am 6. Oktober 2026 die Genehmigung des Tarifs für eine geplante SpaceX-Gasleitung empfohlen haben. Ein Bericht vom 7. Oktober hielt fest, dass in den damals geprüften Unterlagen kein abschließender Beschluss verzeichnet war.
Tarifempfehlung vor der Konferenz
Die Empfehlung betraf den Tarif für das geplante Pipelinevorhaben in Florida. Über den Antrag ist die Florida Public Service Commission (Florida PSC) zuständig.
Was Coastal Connect Services in Florida plant
Im Docket 20260094 führt die Florida PSC Coastal Connect Services, LLC als Antragstellerin. Der Antrag betrifft die Genehmigung eines Tarifs für ein Erdgas-Pipelineunternehmen sowie einer Vereinbarung über feste Gastransportleistungen.
Berichten zufolge ist in Brevard County eine 32,4 Meilen (rund 52,1 Kilometer) lange Erdgasleitung mit einem Durchmesser von 16 Zoll (40,64 Zentimeter) vorgesehen. Sie soll SpaceX’ Betrieb im Bereich Cape Canaveral mit dem Fernleitungsnetz Florida Gas Transmission verbinden.
Warum die Leitung Starship mit Methan versorgen soll
Die geplante Leitung soll die Methanversorgung für Starship unterstützen und die Abhängigkeit von per Tankwagen angeliefertem Flüssigerdgas (LNG) verringern. Die Raptor-Triebwerke von Starship nutzen unterkühltes flüssiges Methan und flüssigen Sauerstoff.
SpaceX soll gegenüber den Regulierern erklärt haben, dass für einen einzelnen Start Hunderte LNG-Tankwagenladungen erforderlich sein könnten.