Eine Studie zur Laserschock-Kompression von Polyethylenterephthalat (PET) berichtet, dass dabei Nanodiamanten mit einem mittleren Durchmesser von 3 nm zurückgewonnen wurden. Die Standardabweichung ihrer Größe lag unter 1 nm. Die untersuchten Teilchen sind Nanopartikel, keine Schmuckdiamanten.

Wie Laserstoß und Ionengel zusammenwirken

Für das Experiment komprimierten Forschende PET mit energiereichen Laserpulsen im Nanosekundenbereich. Dabei herrschten laut Studie ungefähr 100 GPa (Gigapascal) Druck und 4.000 K (Kelvin). Ein vakuumgeeignetes, wasserlösliches Ionengel fing die freigesetzten Teilchen auf.

Was der Mittelwert über die Nanodiamanten aussagt

Forschende gewinnen Nanodiamanten aus PET zurück

Die Angabe von 3 nm bezeichnet den mittleren Durchmesser, nicht die Größe jedes einzelnen Teilchens. Die Standardabweichung beschreibt, wie stark die gemessenen Durchmesser um diesen Mittelwert streuen. Ein Wert unter 1 nm weist auf eine enge Größenverteilung hin.

Ein Laborergebnis mit möglichem Skalierungspotenzial

Die Autoren beschreiben das Verfahren als möglichen skalierbaren und relativ sauberen Produktionsweg. Das Experiment belegt die Rückgewinnung von Nanodiamanten im Labor, aber keine industrielle Fertigung.