Am 26. Oktober 2026 berichtete Axios, die US-Verbraucherschutzbehörde FTC verlange Aussagen von Führungskräften des KI-Unternehmens Anthropic. Der Bericht betrifft einen Ermittlungsschritt in einer breiter angelegten Untersuchung zu KI-Unternehmen.

Was die FTC untersucht

FTC-Vorsitzender Andrew Ferguson erläutert im englischsprachigen Interview den Verbraucherschutzfokus der Untersuchung.

Reuters berichtete am 30. September 2026, die FTC untersuche Anthropic, OpenAI und weitere KI-Unternehmen wegen möglicher Verbraucherschäden und möglicher unfairer oder irreführender Geschäftspraktiken. Die Behörde wollte dem Bericht zufolge Informationen einholen und Aussagen von Führungskräften anfordern.

FTC-Vorsitzender Andrew Ferguson beschrieb die Untersuchung in einem am 16. Oktober veröffentlichten Interview als Verbraucherschutzarbeit. Die FTC prüfe demnach, ob Unternehmen ihre Produkte zutreffend darstellen, ob diese wie beworben funktionieren und ob Verbraucher vermeidbaren Verletzungen ausgesetzt sind.

Ein früherer NeoTeo-Bericht über Dokumentenanforderungen an OpenAI und Anthropic behandelt einen vorherigen Stand der FTC-Untersuchung.

Eine Aufforderung zur Aussage ist ein Ermittlungsschritt. Sie ist für sich genommen keine Feststellung, dass ein Unternehmen gegen das Recht verstoßen hat.