Oluwaniyi Raji berichtet, dass er den Samsung Galaxy S26 Ultra mit Termux und Samsung DeX für Git, SSH, Python- und Node.js-Skripte sowie browserbasiertes Programmieren nutzte. Bei längeren Kompilierungen wurde der Ablauf langsamer; Docker lief in seinem getesteten Standard-Setup nicht direkt. Raji veröffentlichte seinen Erfahrungsbericht bei Android Police.

Was beim Programmieren funktionierte

Raji arbeitete an einem externen Monitor mit Bluetooth-Tastatur und -Maus. In Termux klonte, bearbeitete und übertrug er Dateien mit Git. Über SSH verband er sich mit einem entfernten Server, führte dort Bereitstellungsskripte aus und beobachtete Protokolle. Auch Python- und Node.js-Skripte sowie Paketinstallationen funktionierten in seinem eintägigen Einsatz.

Für die Bearbeitung im Browser installierte Raji code-server über das Termux User Repository und öffnete dessen VS-Code-ähnliche Oberfläche in Chrome. Viele serverseitige Erweiterungen ließen sich laut seinem Bericht nicht installieren, weil code-server Android als nicht unterstützte Plattform behandelte.

AufgabeBerichtetes ErgebnisPraktische Grenze
Git-ArbeitEin kleines Repository klonen, Dateien bearbeiten und Änderungen übertragenDer Bericht beschreibt diesen konkreten Arbeitsablauf.
Fernzugriff per SSHMit einem Server verbinden, Bereitstellungsskripte ausführen und Protokolle beobachtenBeschrieben ist Raji’s Einsatz mit seinem Server und seinen Skripten.
Skripte und PaketePython- und Node.js-Skripte ausführen sowie Pakete installierenDer Bericht nennt keine standardisierten Leistungsmessungen.
Browserbasierte Entwicklungcode-server in Chrome öffnen und dort Code bearbeitenViele serverseitige Erweiterungen ließen sich nicht installieren.
Längere Kompilierungen und DockerLängere Builds wurden langsamer; Docker lief nicht direktDie Beobachtungen beziehen sich auf Raji’s getestetes Setup.

DeX am Monitor statt im PC-Fenster

Für den großen Bildschirm unterstützt die Galaxy-S26-Serie laut Samsung DeX per Kabel beziehungsweise HDMI sowie drahtlos mit kompatiblen Displays. Samsung nennt außerdem einen USB-C-zu-HDMI-Adapter als Anschlussmöglichkeit. Tastatur und Maus lassen sich per USB oder Bluetooth verbinden.

DeX für PC ist davon zu unterscheiden: Samsung unterstützt diese Funktion bei Galaxy-Geräten mit One UI 7 oder neuer nicht – dazu zählt auch die S26-Serie. Für den beschriebenen Arbeitsplatz ist also ein externer Monitor oder Fernseher der passende DeX-Weg, nicht ein DeX-Fenster auf einem PC.

Warum Termux kein Desktop-Linux ist

Termux stellt eine Linux-ähnliche Kommandozeile bereit, führt Programme aber normalerweise direkt auf dem Linux-basierten Android-Kernel aus. Laut der Dokumentation des Termux-Projekts verwenden Termux-Programme dabei bionic, die C-Bibliothek von Android. Klassische Linux-Distributionen setzen meist auf glibc. Deshalb können Programme, die für solche Linux-Systeme entwickelt wurden, Anpassungen benötigen, bevor sie in Termux laufen.

Das Termux-Projekt beschreibt proot und QEMU als optionale Emulationswege ohne Root-Zugriff. Raji erwog für Docker eine virtuelle Linux-Maschine mit QEMU, hielt den Aufwand in seinem Arbeitsablauf jedoch nicht für lohnend. In seiner Standardkonfiguration lief Docker nicht direkt; laut seinem Bericht waren dafür Root-Zugriff und Kernel-Funktionen nötig, auf die Apps dort nicht zugreifen konnten.