Die am 1. Oktober 2026 veröffentlichten Ergebnisse eines externen CPU-Tests mit 25 Intel- und AMD-Prozessoren zeigen deutliche Leistungsunterschiede in Gears of War: E-Day. Bei 1080p und hoher Grafikvoreinstellung erreichte der Ryzen 7 9800X3D eine um 42 Prozent höhere Leistung als der Ryzen 5 7600X. Low Core Mode fiel in den Standardtests meist bremsend aus – nur ein gesonderter Test mit zwei aktiven Kernen zeigte ein anderes Bild.

Der CPU-Test zu Gears of War: E-Day

Für den Hauptvergleich kam eine Nvidia GeForce RTX 5090 Founders Edition zum Einsatz; getestet wurde überwiegend mit 1080p. Ausgewählte Prozessoren wurden zusätzlich bei 1440p verglichen. Die CPU-Leistung prüfte der Test in einer Spielsituation: Szene 2 lief dafür etwas schneller als der integrierte Benchmark und eine weitere getestete Szene.

Beim Laden ins Spiel lag die gemessene CPU-Auslastung zwischen 80 und 90 Prozent. Der Ryzen 7 9800X3D erreichte im 1080p-Test zeitweise volle Auslastung. Die Werte zeigen damit, dass die CPU in diesen Testbedingungen eine spürbare Rolle spielte – und dass die Abstände zwischen Prozessoren je nach Einstellung variieren.

Auflösung und Grafikvoreinstellung verändern die Abstände

Der Vorsprung des Ryzen 7 9800X3D vor dem Ryzen 5 9600X fiel je nach Grafikvoreinstellung unterschiedlich aus: Bei „Ludicrous“ betrug er 6,8 Prozent, bei „Ultra“ knapp 29 Prozent und bei „High“ lag er noch höher. Beim Vergleich mit dem Ryzen 5 7600X lag der 9800X3D bei 1080p und „High“ um 42 Prozent vorn.

Bei 1440p erreichte die Grafikkarte im getesteten System eine Grenze von rund 130 Bildern pro Sekunde. Dort fielen die Unterschiede zwischen Prozessoren ähnlicher Familien tendenziell kleiner aus. Ein Ergebnis aus dem 1080p-Test lässt sich deshalb nicht einfach auf eine andere Auflösung oder Grafikvoreinstellung übertragen.

Low Core Mode: zwei Konfigurationen, unterschiedliche Ergebnisse

Low Core Mode senkte die Leistung in allen 25 Standardkonfigurationen. Auch die 1%-Lows – ein Maß für die Bildraten in besonders langsamen Momenten – verbesserten sich nicht. Der separate Versuch mit einem Core i3-14100 und zwei deaktivierten Kernen führte dagegen zu einem anderen Ergebnis:

TestkonfigurationErgebnis mit Low Core Mode
25 Standardkonfigurationen mit mindestens vier KernenDie Leistung sank bei allen Prozessoren; die 1%-Lows verbesserten sich nicht.
Core i3-14100 mit zwei aktiven KernenDie Leistung stieg innerhalb dieses Zwei-Kern-Aufbaus um 30 Prozent; beobachtete Probleme beim Textur-Streaming und Pausen von mehr als 30 Sekunden verschwanden.

Das Abschalten von zwei Kernen hatte zuvor den Durchschnitt von 89 auf 36 Bilder pro Sekunde sinken lassen. Der Zuwachs durch Low Core Mode bezieht sich auf den Zwei-Kern-Aufbau und hebt diesen vorherigen Leistungsabfall nicht auf.

Die Messwerte ordnen die getesteten Prozessoren unter den jeweiligen Bedingungen ein, sind aber keine Kompatibilitätsprüfung für jeden einzelnen PC. Mobile Prozessoren und Handhelds wurden nicht getestet.