Der Google Pixel 11 Pro lief für Anyron Copeman nach sechs weiteren Wochen im Alltag besser. In seinem am 22. Oktober 2026 veröffentlichten Folgebeitrag berichtete der Tech-Advisor-Redakteur, dass sich die meisten Softwareprobleme aus seinem ersten Test gebessert hätten und auch die Akkulaufzeit angenehmer gewesen sei. Android 17 hatte für ihn weiterhin Ecken und Kanten.
Software: Die meisten Probleme besserten sich
Copeman zufolge waren nach sechs weiteren Wochen und Softwareupdates die meisten Probleme behoben, die ihm anfangs aufgefallen waren. Er ordnete keinem Update eine bestimmte Fehlerbehebung zu. Auch den rückseitigen HiLight-Leuchtstreifen konnte er später leichter ignorieren, hätte ihn aber weiterhin lieber nicht am Gerät gehabt.
Kamera, Porträtmodus, Selfies, Verarbeitung und die integrierten KI-Funktionen zählte Copeman weiterhin zu den Stärken des Pixel 11 Pro. Wer seine frühere Einordnung des Geräts nachlesen möchte, findet sie in unserer Analyse des Google Pixel 11 Pro.
Akkulaufzeit: frühe Messwerte und spätere Alltagserfahrung
Im ersten Test hatte Copeman einen nächtlichen Akkuverlust von 10 bis 15 Prozent beobachtet. Außerdem erreichte das Gerät im PCMark-3.1-Akkutest 14 Stunden und 49 Minuten. Das sind zwei unterschiedliche Angaben aus der frühen Testphase.
Nach den sechs weiteren Wochen berichtete Copeman von nur noch wenigen Prozent Akkuverlust über Nacht und davon, dass er im Alltag häufig zwei Tage bis zum nächsten Laden kam. Als mögliche Gründe nannte er ein verändertes Nutzungsverhalten oder ein Softwareupdate. Die spätere Einschätzung bezog sich auf seinen Alltag, nicht auf eine Wiederholung des PCMark-Tests.
Spiele blieben ungeprüft, der Preis ein Kritikpunkt
Anspruchsvolle Spiele testete Copeman in seiner Nachbetrachtung nicht erneut. Sein Folgebeitrag liefert daher keine neue Einschätzung dazu, wie sich das Pixel 11 Pro bei hoher Spielelast schlägt.
Trotz der besseren Software- und Alltagserfahrung hielt Copeman das Gerät zum Startpreis weiterhin für schwer zu empfehlen. Seine positive Einschätzung der Kamera und der übrigen Alltagsfunktionen änderte diesen Vorbehalt nicht.