Am 31. August 2026 kündigten Honda und Uber Eats Japan eine gemeinsame Vorführung an, die für September 2026 in Japan geplant ist. Dabei soll Hondas Motorcycle Safe Riding Assessment App das Fahrverhalten teilnehmender Motorradkurierpartner bewerten. Honda will außerdem prüfen, ob Ranglisten oder Anreize auf Basis der Scores das Sicherheitsbewusstsein und das Fahrverhalten beeinflussen.
Was die Honda-App erfasst
Die Smartphone-App soll Beschleunigen, Bremsen und Lenken bewerten. Dafür ist laut Honda keine spezielle Motorradhardware nötig; die App läuft im Hintergrund. Das Smartphone muss während der Fahrt nicht bedient werden, und Honda warnt davor, es beim Fahren zu nutzen.
Honda beschreibt die Auswertung als Verfahren, das Fahrzeugdaten und statistische Verarbeitung kombiniert. So sollen motorradspezifische Fahrmerkmale berücksichtigt und Einflüsse von Motor- und Fahrbahnvibrationen verringert werden. In die Bewertungslogik fließen laut Honda außerdem die Erfahrung von Fahrlehrern und Daten von Honda-Testfahrern ein.
Die angezeigten Scores sind Richtwerte für das Fahrverhalten. Honda betont, dass sie weder sicheres Fahren noch Unfallfreiheit garantieren.
Scores und Anreize als Teil des Versuchs
Die geplante Vorführung soll untersuchen, ob sichtbare Fahrbewertungen zusammen mit Ranglisten und/oder Anreizen das Sicherheitsbewusstsein und das Verhalten der teilnehmenden Kuriere beeinflussen. Honda beschreibt diese Ansätze als Bestandteile des Versuchs.
Die Teilnahme richtet sich an Motorradkurierpartner von Uber Eats Japan, die sich für die „Uber Safe Driving Campaign“ beworben haben.
Die Honda-App ist nicht die Uber-Eats-Fahrer-App
Hondas App soll Fahrmanöver bewerten; die separate Uber-Eats-Fahrer-App dient der Lieferarbeit. Die beiden Anwendungen haben unterschiedliche Aufgaben: Eine erfasst Fahrverhalten, die andere unterstützt den Kurieralltag.
Standortbezogene Hinweise sind für später geplant
Honda plant standortbezogene Sicherheitshinweise für eine künftige Version der App.