Der iBUYPOWER Slate mit AMD Ryzen 7 7700X3D und Nvidia GeForce RTX 5070 erzielt in mehreren Spieletests höhere Bildraten als zwei Vergleichs-PCs. Bei den getesteten Produktivitätsaufgaben liegt er dagegen zurück. Ein Testbericht vom 30. September 2026 bescheinigt der geprüften Konfiguration starke Ergebnisse in ausgewählten Spielen; die Messwerte beziehen sich auf genau dieses System und die jeweiligen Testbedingungen.
Für einen Spiele-PC, dessen Schwerpunkt auf den getesteten Titeln liegt, ist das Leistungsprofil interessant. Wer häufig mit CPU-intensiven Anwendungen arbeitet, sollte auch die schwächeren Ergebnisse in Geekbench und Handbrake berücksichtigen.
Die getestete iBUYPOWER-Slate-Konfiguration
Im getesteten System stecken ein AMD Ryzen 7 7700X3D, eine Nvidia GeForce RTX 5070 mit 12 GB GDDR7, 32 GB DDR5-5200-Arbeitsspeicher und eine 1-TB-PCIe-4.0-SSD von Patriot, das Modell P410. Die Grafikkarte ist eine Asus Dual Gaming OC. Diese Angaben beschreiben die geprüfte Ausstattung, nicht jede Slate-Konfiguration.
Das Gehäuse ist 22,1 × 49 × 49,5 cm groß (Breite × Tiefe × Höhe). Die Kühlung besteht aus einem 360-mm-Flüssigkeitskühler und sieben 120-mm-Lüftern. Das Netzteil liefert 750 W und ist nicht modular; als Betriebssystem kommt Windows 11 Home zum Einsatz.
Spieltests: starke Ergebnisse in einzelnen Titeln
In Far Cry 6 erreichte der Slate im Test bei 1080p und der Grafikstufe Ultra 185 FPS. Der Asus ROG G700 kam unter denselben Bedingungen auf 110 FPS, der CyberPowerPC GXi3800BSTV2 auf 141 FPS. In 4K lagen die Werte im selben Spiel bei 97, 80 und 81 FPS.
Bei Red Dead Redemption 2 mit 1080p wurden 145 FPS für den Slate, 120 FPS für den Asus und 126 FPS für den CyberPowerPC gemeldet. Für 007 First Light nennt der Test bei 3840 × 2160, hoher Detailstufe und aktiviertem DLSS 60 bis 70 FPS im Freien und rund 80 FPS in Innenräumen. Ohne DLSS lagen die Bildraten in diesen Szenen laut Testbericht ungefähr halb so hoch.
| Test und Bedingungen | iBUYPOWER Slate | Asus ROG G700 | CyberPowerPC GXi3800BSTV2 |
| Far Cry 6, 1080p, Ultra (FPS) | 185 | 110 | 141 |
| Far Cry 6, 4K (FPS) | 97 | 80 | 81 |
| Red Dead Redemption 2, 1080p (FPS) | 145 | 120 | 126 |
| Handbrake, 4K-zu-1080p-Transkodierung (Minuten:Sekunden) | 3:35 | 2:03 | 1:45 |
Produktivität im Vergleich
Im Geekbench-6-Multi-Core-Test erreichte der Slate 14.222 Punkte, während der CyberPowerPC 22.485 Punkte erzielte. Für den Asus nennt der Testbericht keinen Geekbench-Wert. Bei der Umwandlung eines 4K-Videos in 1080p mit Handbrake benötigte der Slate 3 Minuten und 35 Sekunden. Der Asus erledigte den Vorgang in 2:03 Minuten, der CyberPowerPC in 1:45 Minuten.
Die beiden Vergleichs-PCs nutzen Intel-Prozessoren: Im Asus ROG G700 steckt ein Core Ultra 7 265KF, im CyberPowerPC GXi3800BSTV2 ein Core Ultra 7 270K Plus. In den genannten Spieletests lag der Slate vorn; bei den aufgeführten Produktivitätsmessungen war der CyberPowerPC schneller.
Ausstattung und Alltag
Der 360-mm-Flüssigkeitskühler besitzt ein Display, das Temperatur, Taktfrequenz und Auslastung der CPU anzeigt. Die Anzeige lässt sich nicht individuell gestalten, aber über Hyte Nexus ausschalten. Die Software kann die Beleuchtung der angeschlossenen Komponenten laut Test nicht einzeln steuern; außerdem wurden ihre Bedienelemente als wenig übersichtlich beschrieben.
Bei CPU-intensiven Aufgaben drehten die Lüfter hörbar auf. Beim Spielen war die Geräuschentwicklung laut Test geringer, im Alltag kaum wahrnehmbar. Das Netzteil ist nicht modular, sodass ungenutzte Kabel im Gehäuse verbleiben. Ein 3,5-Zoll-Laufwerksschacht ist nicht vorhanden.
Eine andere Slate-Konfiguration im separaten Test
Ein separater Testbericht vom 13. Dezember 2025 behandelte eine andere Ausstattung: Intel Core i7-14700F, Nvidia GeForce RTX 5060 mit 8 GB Grafikspeicher, 32 GB DDR5-Arbeitsspeicher und eine 1-TB-SSD. Diese Messwerte gelten für jene Konfiguration, nicht für den hier beschriebenen Ryzen-PC.
In Cinebench R23 erzielte das separate System 20.617 Punkte im Mehrkern- und 2.092 Punkte im Einkerntest. Im Grafiktest Steel Nomad waren es 3.207 Punkte; nach Übertaktung stieg der Wert auf 3.291. Bei längeren Schreibvorgängen mit großen Dateien verlangsamte sich in diesem Test die SSD. Unter Last wurden außerdem leicht hörbare Lüfter beschrieben.