Wenn du in iOS 27 einen Kurzbefehl mit einem Modell erstellen willst, führt Apples Anleitung über die Aktion „Use Model“: Modell auswählen, eine Eingabe formulieren, optional mit „Follow Up“ verfeinern, das Ergebnis an eine weitere Aktion übergeben und mit „Play“ testen. Apple führt die natürlichsprachliche Erstellung von Kurzbefehlen als eigene Funktion auf.
Was Apple für Kurzbefehle aufführt
Apple unterscheidet die Funktion „Describe a shortcut in natural language“ von selbst zusammengestellten Kurzbefehlen mit einer Modellaktion. Die erste Funktion soll Kurzbefehle per natürlicher Sprache erstellen oder verfeinern. Die zweite fügt ein Modell in einen eigenen Ablauf ein, dessen weitere Aktionen du selbst festlegst.
Apple listet die natürlichsprachliche Funktion für iPhone, iPad und Mac mit iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27. Am 22. Oktober 2026 erklärte Apple, dass berechtigte Nutzer in der EU die nächste Generation von Apple-Intelligence-Funktionen in Apps auf unterstützten Geräten nutzen können. Die EU-Angabe gilt für berechtigte Nutzer und die aufgeführten Funktionen; Apple weist darauf hin, dass die Verfügbarkeit je nach Gerät, Plattform, Sprache und Region variieren kann. Für Apple Intelligence müssen Geräte- und Siri-Sprache auf dieselbe unterstützte Sprache eingestellt sein. Apple führt die Funktion und ihre Verfügbarkeit nach Plattform auf.
Einen modellgestützten Kurzbefehl erstellen und testen
Für Apple Intelligence auf dem iPhone nennt Apple iPhone 15 Pro, iPhone 15 Pro Max und iPhone-16-Modelle oder neuer; auch iPhone Duo und iPhone Air stehen auf der Liste kompatibler Geräte. Auf dem iPhone brauchst du iOS 27 oder neuer. Apple verlangt außerdem dieselbe unterstützte Sprache für Gerät und Siri.
- Lege in der App Kurzbefehle einen neuen Kurzbefehl an.
- Füge eine Aktion hinzu. Sie bildet einen Teil des Ablaufs, an den das Modell seine Antwort später weitergeben kann.
- Füge die Aktion „Use Model“ hinzu. Sie verbindet den Kurzbefehl mit einem Modell.
- Wähle ein Modell aus. „On-Device“ verarbeitet einfache Anfragen direkt auf dem Gerät. „Cloud“ nutzt Apples Private Cloud Compute für komplexere Anfragen; „Cloud Pro“ bietet dafür einen erweiterten Kontext. „Extension Model (ChatGPT)“ verwendet ChatGPT.
- Gib deine Eingabe in das Textfeld unter „Use Model“ ein. Sie bestimmt, welche Antwort das Modell für den nächsten Schritt liefern soll.
- Aktiviere bei Bedarf „Follow Up“. Dann kannst du deine Eingabe verfeinern, bevor die endgültige Antwort an die nächste Aktion übergeben wird.
- Füge eine weitere Aktion hinzu, die das Ergebnis verwendet. Apple nennt „Show Content“ als Beispiel.
- Tippe auf „Play“, um den Kurzbefehl zu testen. Apple sagt, dass der Kurzbefehl automatisch gespeichert wird.
Wenn eine Aktion auf deinen Standort zugreift, kann Kurzbefehle nach der Standortfreigabe fragen. Apples Anleitung für modellgestützte Kurzbefehle beschreibt die Schritte und Modelloptionen. Für die natürlichsprachliche Funktion können Nutzungslimits gelten; bei servergestützten Apple-Intelligence-Funktionen, darunter AFM 3 Cloud-Modelle in Kurzbefehle, können tägliche Limits je nach Anfrage und Systemauslastung variieren.
Einen gespeicherten Kurzbefehl mit Siri starten
Um einen gespeicherten Kurzbefehl per Sprache auszuführen, rufst du Siri auf und sagst den Namen des Kurzbefehls. Öffnet er eine App, während das Gerät gesperrt ist, fordert Siri dich zum Entsperren auf, bevor der Ablauf fortgesetzt wird. Apple erklärt die Ausführung von Kurzbefehlen mit Siri.