Die USA sind der günstigste gemeldete Markt für das 256-GB-iPhone 18 Pro: Apple listet das entsperrte Modell dort für 1.199 US-Dollar vor Verkaufssteuer und Inzahlungnahme. Kanada folgt im umgerechneten Vergleich mit 1.321 US-Dollar, Hongkong mit 1.339 US-Dollar. In Deutschland nennt Apple 1.449 Euro inklusive Mehrwertsteuer; als Verfügbarkeitstermin ist der 18. September angegeben.

Der Haken steckt – wie so oft bei internationalen Preislisten – im Kleingedruckten: Die US-Verkaufssteuer kommt an der Kasse hinzu, während viele andere Länder ihre Mehrwertsteuer bereits einrechnen. Außerdem sagt der Gerätepreis nichts über Mobilfunkvertrag, Finanzierung, Zoll, Garantie oder mögliche Importkosten aus.

Wo das 256-GB-iPhone 18 Pro am günstigsten ist

Der Vergleich umfasst Apple-Store-Preise aus 37 Ländern und Gebieten, die in US-Dollar umgerechnet wurden. Für das exakt verglichene 256-GB-Modell ergibt sich folgende Reihenfolge:

MarktPreis des 256-GB-ModellsPosition im VergleichSteuerbedingung
USA1.199 US-DollarGünstigster gemeldeter MarktVerkaufssteuer nicht enthalten
Kanada1.321 US-Dollar, umgerechnetZweitgünstigster gemeldeter MarktUmgerechneter lokaler Apple-Store-Preis
Hongkong1.339 US-Dollar, umgerechnetDrittgünstigster gemeldeter MarktUmgerechneter lokaler Apple-Store-Preis
Malaysia1.351 US-Dollar, umgerechnetVierter PlatzUmgerechneter lokaler Apple-Store-Preis
Vereinigte Arabische Emirate1.388 US-Dollar, umgerechnetFünfter PlatzUmgerechneter lokaler Apple-Store-Preis

Hongkong ist damit nicht der günstigste Markt. Die Stadt liegt in diesem Vergleich hinter den USA und Kanada.

Für Käufer in Deutschland ist die lokale Zahl besonders wichtig: Apple Deutschland listet das iPhone 18 Pro ab 1.449 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Der angegebene Verfügbarkeitstermin ist der 18. September.

Warum der niedrigste Listenpreis nicht automatisch die günstigste Anschaffung ist

Die internationale Rangliste misst zunächst nur den Preis des Telefons. Beim US-Angebot fehlen die je nach Bundesstaat unterschiedlichen Verkaufssteuern. In zahlreichen anderen Märkten ist die Verbrauchssteuer dagegen bereits im ausgewiesenen Betrag enthalten. Ein Vergleich in US-Dollar wirkt dadurch präziser, als er für die tatsächliche Rechnung ist.

Auch beim Kauf aus dem Ausland kommen weitere Variablen hinzu:

  • Steuern und Zoll: Der Preis an der Kasse oder bei der Einfuhr kann vom Listenpreis abweichen.
  • Mobilfunk: Ein günstiges Gerät kann an einen teureren Tarif gekoppelt sein.
  • Finanzierung: Monatsraten verteilen die Kosten, senken aber nicht automatisch den Gesamtbetrag.
  • Inzahlungnahme: Eine Gutschrift hängt vom alten Gerät und den jeweiligen Bedingungen ab.
  • Garantie und SIM-Konfiguration: Regionale Unterschiede können die praktische Nutzung beeinflussen.

Apple nennt für den US-Kauf außerdem eine Finanzierung mit 0 Prozent sowie Inzahlungnahmegutschriften von 35 bis 885 US-Dollar. Diese US-Konditionen machen den direkten Gerätepreis nicht zu einem weltweit gültigen Angebot.

Was aus dem US-Preis über 36 Monate wird

Eine US-Kostenrechnung für eine einzelne Mobilfunkleitung zeigt, wie weit Gerätepreis und tatsächliche Nutzungskosten auseinanderliegen können. Die Beträge umfassen jeweils 36 Monate und beruhen auf den jeweiligen Tarif-, Gutschrift- und Inzahlungnahmeannahmen:

OptionBerechnungGesamtkosten über 36 MonateBedingungen
Apple USAKaufpreis des 256-GB-Geräts1.199 US-DollarVor Verkaufssteuer und Inzahlungnahme
US MobileEine Leitung1.478,88 US-DollarMit 100 US-Dollar Servicegutschrift und Inzahlungnahme
VerizonEine Leitung im Tarif „Simplicity Switcher“2.279,88 US-DollarBerechnung über 36 Monate
AT&TEine Leitung im Tarif „Value 2.0“2.499,84 US-DollarBerechnung über 36 Monate
T-MobileEine Leitung im Tarif „Essentials 2.0 New“2.630,16 US-DollarBerechnung über 36 Monate

Die 1.478,88 US-Dollar für US Mobile sind deshalb kein neuer Gerätepreis, sondern ein berechneter Gesamtbetrag für Telefon und Dienst über drei Jahre. Genau hier trennt sich das Schnäppchengefühl vom Taschenrechner.

Hongkonger Vorbestellungen und gemeldete Abbuchungen

Die Vorbestellungen in Hongkong öffneten am 12. September um 20 Uhr Ortszeit. Berichten zufolge gingen bei der Polizei anschließend Meldungen von mehr als 700 Personen über nicht autorisierte Transaktionen mit einem Gesamtwert von 14,7 Millionen Hongkong-Dollar ein.

Die Vorwürfe beziehen sich auf Vorbestellungen, liefern aber keine bestätigte Erklärung für die Abbuchungen. Ein einzelner Kunde berichtete zudem von zehn Benachrichtigungen über jeweils 13.299 Hongkong-Dollar, nachdem eine Bestellung des iPhone 18 Pro Max abgelehnt worden sei. Dieser Vorgang beschreibt die Schilderung einer betroffenen Person und nicht jede Vorbestellung.

Der Verkaufsstart in Hongkong war für den 18. September angesetzt.

Was Apple zum iPhone 18 Pro nennt

Apple führt das iPhone 18 Pro mit einem 6,3 Zoll großen Super-Retina-XDR-OLED-Display auf. Die Auflösung beträgt 2.622 × 1.206 Pixel bei 460 ppi. Zur Ausstattung gehören außerdem eine 48-Megapixel-Hauptkamera mit variabler Blende und der A20 Pro.

Beim Speicher stehen 256 GB, 512 GB, 1 TB und 2 TB zur Auswahl. Für den Preisvergleich ist die 256-GB-Version entscheidend; größere Speichervarianten gehören zu anderen Preisstufen.