Kagi beendet die direkte Entwicklung von Orion für Linux und Windows und plant, beide Quellcodes zu veröffentlichen, damit andere daran weiterarbeiten können. Die Linux-Beta soll weiter funktionieren, erhält seit dem 3. Oktober jedoch keine Updates mehr von Kagi. Eine Veröffentlichung des Windows-Browsers durch Kagi ist nicht mehr vorgesehen.
Kagi beendet Orion-Entwicklung für Linux und Windows
Kagi will den Quellcode beider Versionen freigeben, übernimmt nach eigener Aussage aber nicht die Kernpflege der Projekte. Die Veröffentlichung soll anderen ermöglichen, die Arbeit fortzuführen. Kagi kündigte an, innerhalb von 30 Tagen nach der Ankündigung weitere Einzelheiten dazu mitzuteilen.
Quellcode freizugeben und die laufende Pflege eines Projekts zu übernehmen sind zwei verschiedene Aufgaben: Kagi plant den ersten Schritt, schließt die Rolle als Kernbetreuer aber aus.
Was sich für Orion-Nutzer unter Linux und Windows ändert
Die bestehende Orion-Beta für Linux soll laut Kagi weiterhin funktionieren. Updates von Kagi erhält sie seit dem 3. Oktober nicht mehr. Das Unternehmen rät davon ab, die Beta als Hauptbrowser zu verwenden.
Auch für Windows ändert sich der Plan: Die für Ende 2026 vorgesehene Version wird nicht von Kagi veröffentlicht. Kagi plant, den Quellcode der unfertigen Windows-Version freizugeben, damit andere darauf aufbauen können.
Warum Kagi seine Entwicklung auf macOS und iOS konzentriert
Kagi begründet den Schritt mit dem Aufwand, Orion für mehrere Plattformen zu entwickeln. Das Unternehmen beschreibt das Browserteam als klein und die Entwicklung als vollständig von Kagi-Nutzern finanziert. Die Ressourcen für Orion sollen sich künftig auf macOS und iOS konzentrieren.
Wie die weitere Pflege geplant ist
Für die langfristige Betreuung der Linux- und Windows-Projekte hat Kagi nach eigener Aussage Open-Source-Stiftungen und Organisationen kontaktiert. Weitere Einzelheiten zur geplanten Veröffentlichung der Quellcodes wollte das Unternehmen innerhalb von 30 Tagen nach seiner Ankündigung nennen.