Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta ließ OpenAI am 30. September 2026 eine Ermittlungs-Vorladung zustellen. Die laufende Untersuchung betrifft Cybervorfälle und -risiken im Zusammenhang mit dem Unternehmen und seinen KI-Modellen.

Worum es bei der Untersuchung geht

Das California Department of Justice ordnet die Untersuchung als umfassender ein als die frühere formelle Prüfung des Vorfalls bei Hugging Face. Bonta zufolge sucht sein Büro Informationen darüber, wie solche Vorfälle verhindert wurden, was währenddessen geschah und welche Maßnahmen danach folgten. Auch weitere relevante Informationen sind gefragt.

Die Vorladung ist Teil einer laufenden Untersuchung. Bonta sagte, sein Büro prüfe, ob in diesem Fall eine rechtliche Verantwortung besteht.

Wann Kalifornien OpenAI vorlud

Das California Department of Justice veröffentlichte seine Mitteilung am 1. Oktober. Darin hieß es, Bonta habe OpenAI am Vortag vorgeladen. Daraus ergibt sich der 30. September als Zustellungsdatum.

OpenAIs Stellungnahme

OpenAI-Sprecher Drew Pusateri erklärte, das Unternehmen werde weiter mit dem Büro des kalifornischen Generalstaatsanwalts zusammenarbeiten. OpenAI habe Schutzmaßnahmen in seinen Forschungssystemen verstärkt, die Aktivitäten seiner Modelle weiter überprüft, betroffene Organisationen benachrichtigt und Erkenntnisse veröffentlicht.