Ein KI-Wasserzeichen ist ein unauffälliger Herkunftsmarker in einer Videodatei. Googles SynthID kann unterstützte Google- und Partner-Wasserzeichen erkennen, ist aber kein allgemeiner Echtheitstest. OpenAI hat Sora im Web, in der App und über die API eingestellt.

Was ein SynthID-Treffer aussagt

Google DeepMind nennt Gemini, die Google-Suche und Chrome als Möglichkeiten, hochgeladene Videos auf ein SynthID-Wasserzeichen zu prüfen. Das SynthID Detector-Portal erkennt laut Google neben Google-Markierungen auch unterstützte Wasserzeichen von OpenAI, NVIDIA und Kakao. Google DeepMind erklärt SynthID und die unterstützten Prüfwege.

Ein Treffer bedeutet, dass ein unterstütztes Wasserzeichen erkannt wurde. Er bestätigt nicht automatisch die Echtheit des gesamten Videos. Umgekehrt belegt ein fehlender Treffer nicht, dass ein Video echt ist: Die Prüfung sucht nach bestimmten Google- und Partner-Markierungen, nicht nach jeder denkbaren Herkunftskennung.

Wie SynthID Videos markiert

Google DeepMind beschreibt SynthID als unsichtbares Wasserzeichen, das beim Erstellen des KI-Inhalts eingebettet wird. Bei Videos soll es Zuschnitt, Filter, Änderungen der Bildrate und verlustbehaftete Komprimierung überstehen, ohne die Videoqualität zu verändern. Die Prüfung liefert damit einen Herkunftshinweis, keine umfassende Prüfung jeder Szene.

Sora ist über Web, App und API eingestellt

OpenAI stellte die Web- und App-Angebote von Sora am 26. April 2026 ein. Die Sora-API wurde am 24. September 2026 eingestellt. OpenAIs Angaben zur Einstellung von Sora.

Gemini-Videobearbeitung im EWR

WWWhatsnew berichtete am 31. Oktober 2026, dass Gemini die Bearbeitung selbst hochgeladener Videos im Europäischen Wirtschaftsraum nicht anbiete. Mit Gemini erzeugte Clips ließen sich dem Bericht zufolge weiterhin bearbeiten.