Bei der Diagnose eines Computers benötigt der Benutzer so viele Informationen wie möglich, da die technischen Details, die der Besitzer liefert, wahrscheinlich unzureichend sind. Einige Symptome sind sehr klar und erfordern keine tiefere Untersuchung, aber wer seine Arbeit mit einer allgemeinen Sicherheitsprüfung des Systems beginnen möchte, sollte sich Last Audit ansehen.
Das Szenario beginnt ungefähr so: Jemand bringt den Computer und sagt: „Es gibt ein Problem“ Du versuchst zu fragen: „Was ist passiert?“ und das Gespräch endet mit „Ich habe keine Ahnung“ So laufen viele Gespräche zwischen Besitzern, die ihren Computer „bis gestern“ repariert haben wollen, und Technikern, die solche Umgebungen entziffern müssen, die so beschädigt sind wie der griechische Parthenon. In den meisten Fällen versteckt sich das Malware-Festival im System nicht, und wenn man ein wenig nachforscht, bekommt man Antworten wie „Es hat sich von selbst installiert“, „Ich war nicht da“, „Mein Sohn war es“, „Es hat sich plötzlich ausgeschaltet“ (klassisch) und so weiter. Aber es gibt Zeiten, in denen wir noch mehr wissen müssen, und ein Werkzeug, das eine schnelle und automatische Prüfung erstellt, ist nie verkehrt. Damit sehen wir uns Last Audit an.
Was Last Audit prüft
Die offizielle Website von Last Audit stellt das Werkzeug als gute Option für „Pentester“ vor, für Benutzer, die sich darauf konzentrieren, Schwachstellen und Einstiegspunkte zu entdecken, die zu einer Masseninfektion mit Malware führen könnten. Das Werkzeug ist relativ jung, kann aber bereits Informationen über Konfigurationsfehler in Modulen wie der Firewall und der Benutzerkontensteuerung liefern, darüber, ob das Hauptprofil Administratorrechte verwendet, über Berechtigungsprobleme, gespeicherte Passwörter und die Verlaufsdaten der Browser mit ihren entsprechenden Cookies. Dazu kommt ein Portscan in LAN-Netzwerken, offene und registrierte WLAN-Hotspots sowie mit Active Directory verbundene Elemente.
Der Bericht und unsere Erfahrung
Die Ergebnisse werden in einem HTML-Report gespeichert, damit er mit jedem Browser untersucht werden kann. Wenn das System in gutem Zustand ist, wird Last Audit grundlegende Warnungen nur zu Informationszwecken anzeigen, aber wenn etwas Ernstes vorliegt, wird es im Bericht rot oder orange markiert. Ich muss auch hinzufügen, dass ich am Wochenende ein wenig mit meinem Router experimentiert habe und bei einem dieser „Vergesse, die niemand haben sollte“ war Telnet von Ende zu Ende offen, und Last Audit konnte es erkennen. Einige mögen Zweifel an der schlichten offiziellen Seite und dem Mangel an Informationen haben, aber die ausführbare Datei kommt völlig sauber aus VirusTotal. Tragbar und kostenlos.