Am 23. Oktober 2026 berichtete Tom’s Hardware, die israelische Sicherheitsfirma Lava habe 32 NVIDIA Blackwell-Ultra-B300-GPUs in Monitoringdaten identifiziert, die mit dem Netzwerk von China Telecom verbunden waren. Das staatliche chinesische Telekommunikationsunternehmen wurde damit mit den Daten in Verbindung gebracht; wo sich die GPUs physisch befanden und wie sie nach China gelangten, konnte Lava nicht bestätigen.
Was Lava laut Bericht identifiziert haben soll
Die B300 sind Rechenzentrums-GPUs aus NVIDIAs Blackwell-Ultra-Reihe. Tom’s Hardware zufolge schrieb Lava die Identifizierung den Daten von NVIDIA DCGM Exporter zu, einer Software zur Überwachung von Serverzustand und Leistung.
Die Zahl 32 bezieht sich auf die von Lava gemeldete Identifizierung in den Monitoringdaten. Der Bericht verortete die Daten im Zusammenhang mit China Telecoms Netzwerk.
Welche Rolle das Monitoring-Tool spielt
NVIDIA DCGM Exporter erfasst Informationen über den Zustand und die Leistung von Servern. Tom’s Hardware zufolge kann das Tool mitunter auch außerhalb des Netzwerks eines Rechenzentrums erreichbar sein und teilweise ohne Passwortschutz auskommen.
NVIDIAs Reaktion und die Exportkontrollen
Ein nicht namentlich genannter NVIDIA-Sprecher bezeichnete die Umleitung kontrollierter Chips als unbedeutend und Schmuggel als „Nichtfaktor“. Die US-Exportkontrollen untersagten laut Tom’s Hardware die Ausfuhr von B300 nach China.