Die Linux Foundation meldete am 14. Oktober 2026 den operativen Start der BUILD Foundation. Als erste Mitglieder nannte sie ASML, Canva, Datadog, EngFlow, Figma und Spotify. Die Initiative soll das Bazel-Ökosystem unterstützen – von der Dokumentation bis zur Sicherheit der Softwarelieferkette (Ankündigung der Linux Foundation).
Was BUILD Foundation unterstützen soll
Das Bazel-Team beschrieb BUILD Foundation im April 2026 als einen von der Linux Foundation verwalteten Directed Fund, also einen zweckgebundenen Fonds. Die Linux Foundation nannte fünf anfängliche Prioritäten für die Arbeit im Bazel-Ökosystem:
- technische Dokumentation und Fachtexte,
- Finanzierung von Maintainerinnen und Maintainer der
bazel-contrib-Repositories, - Schulungen und Zertifizierungen,
- bessere Integration in Entwicklungsumgebungen (IDEs),
- Release-Attestierungen im Bazel Central Registry, die die Herkunft und Integrität von Software-Releases nachvollziehbar machen sollen.
Das sind angekündigte Vorhaben. Sie reichen von der Unterstützung der Menschen, die gemeinschaftlich genutzte Repositories pflegen, bis zu Werkzeugen und Sicherheitsmaßnahmen für Software-Releases.
Von BazelCon 2025 zum operativen Start
Der operative Start war ein späterer Schritt in der Gründung: Das Bazel-Team schrieb in seinem Update vom 8. April 2026, BUILD Foundation sei bereits bei BazelCon 2025 angekündigt und als Directed Fund eingerichtet worden; damals wurden Gründungsmitglieder aufgenommen. Im selben Update hieß es, Google behalte die Governance des Bazel-Kerns („Kernel“). Die Foundation soll demnach Investitionen in das Ökosystem bündeln, während die vom Bazel-Team beschriebene Zuständigkeit für den Kern bei Google lag (Bazel-Team-Update vom 8. April 2026).
| Zeitpunkt | Meilenstein |
| BazelCon 2025 | BUILD Foundation wurde angekündigt. |
| 8. April 2026 | Das Bazel-Team berichtete, der Fonds sei eingerichtet und nehme Gründungsmitglieder auf. |
| 14. Oktober 2026 | Die Linux Foundation meldete den operativen Start und nannte sechs erste Mitglieder. |