Klimawandel, Supervulkane, koronale Massenauswürfe, Atomkrieg, Skynet, außer Kontrolle geratene Nanomaschinen, ein wandernder Planet, tödliche Viren (!), Überbevölkerung, das Sterben der Insekten ... Wir müssen zugeben, dass wir als Spezies ziemlich exponiert sind und dass einige dieser Auslöschungsmechanismen unsere eigene Schuld sind. Aber das Konzept vom Ende der Welt ist faszinierend, und der Kanal Domain of Science hat beschlossen, «Mapa del Fin del Mundo» zu erstellen – eine Karte, die uns hilft, all diese Möglichkeiten zu visualisieren.
Die Fragilität unserer Welt
Die Welt, oder besser gesagt unsere Sicht auf die Welt, ist fragiler als wir denken. Es brauchte nur ein Virus, um das System ins Wanken zu bringen, und das zeigt vor allem eine Tatsache: Wir sind nicht bereit. Aber dieses Virus ist nur die Spitze des Eisbergs. Denke an andere Möglichkeiten: Dürre, Hungersnot, Erdbeben, Verschmutzung, Entwaldung, Treibhauseffekt, Überschwemmungen. Viele davon könnten mit angemessener Vorbereitung vollständig vermieden werden ... was wir nicht haben. Und wenn wir dann noch Ereignisse hinzunehmen, die uns in Maßstab und Intensität übertreffen, entsteht der Eindruck, dass wir uns in einer sehr prekären Lage befinden.
Das Diagramm im Detail
Deshalb ist das neueste Projekt des Kanal Domain of Science so interessant: Sie haben nicht nur die wichtigsten Bedrohungen für die Menschheit im «Mapa del Fin del Mundo» untersucht, sondern auch deren Wahrscheinlichkeiten. Mit Hilfe eines Diagramms bewertet das Video die Zerstörungsgrade, die mit jedem Ereignis verbunden sind, und wie wahrscheinlich ihr Auftreten ist. Einige davon passieren heute schon (zum Beispiel Erdbeben und Tsunamis), andere sind unmöglich einzuschätzen, weil sie nie stattgefunden haben (sagen wir, die Roboterrevolution).
Die Übung wird viel komplexer, wenn man Daten kombiniert. Die Prognose für Erdbeben legt nahe, dass sie in etwas mehr als hundert Jahren mehr als eine Million Menschen töten könnten, aber was uns an der Grafik wirklich beunruhigt, ist der obere rechte Bereich der «Totale Katastrophe», in dem Ereignisse mit hoher Wahrscheinlichkeit und Letalität auftauchen. Was sehen wir dort? Hauptsächlich antibiotikaresistente Bakterien und die schlimmsten Prognosen zum Klimawandel.
Zum Schluss können alle Interessierten für 13 Dollar eine Kopie des «Mapa del Fin del Mundo» erwerben, im Format 24 x 18 Zoll (60,9 x 45,7 cm).