Wenn man über MemTest86+ spricht, fühlt man sich fast wie Grandpa Simpson, der den Kleinen Geschichten erzählt: ein echter Klassiker unter den Diagnose-Tools für den Arbeitsspeicher. Aber die letzte stabile Version stammte aus dem Jahr 2013. Zum Glück ist MemTest86+ mit der brandneuen Version 6.00 zurückgekehrt – mit offizieller Unterstützung für DDR4- und DDR5-Speicher, UEFI-Systeme und die neuesten Chipsätze von Intel und AMD.
Die Geschichte besagt, dass das ursprüngliche MemTest86 von Chris Brady im Jahr 1994 entwickelt wurde. Die Versionsnummer blieb zwei Jahre lang bei 3.0 (der Build stammt aus dem Jahr 2002). An diesem Punkt erstellte Samuel Demeulemeester den Open-Source-Fork MemTest86+, wobei der Schwerpunkt auf der Unterstützung neuer Prozessoren und Chipsätze lag.
Im Februar 2013 ging das MemTest-Projekt an PassMark über, das weiterhin kostenlos zur Verfügung steht für den persönlichen Gebrauch. MemTest86+ erreichte jedoch im September 2013 nur die Version 5.01 – und blieb dort neun Jahre lang stehen. Glücklicherweise hat sich das mit der kürzlichen Ankündigung von MemTest86+ 6.00 geändert, was die Rückkehr des Projekts zu einer aktiven Entwicklungsphase symbolisiert.
Lade das neue MemTest86+ 6.00 herunter und teste deinen Arbeitsspeicher
MemTest86+ 6.00 wurde von Grund auf neu geschrieben und sein Changelog ist wirklich beeindruckend. Die neue Version bietet Unterstützung für UEFI in 32 und 64 Bit, korrekte Erkennung von DDR4- und DDR5-Speicher, Systeme mit bis zu 256 Kernen, XMP-3.0-Auslesung, 64-Bit-Long Mode Paging, Erkennung der gesamten AMD-Zen-Familie (also von Ryzen 1000 bis 7000) und Intel-Hardware bis zur 13. Generation, SDRAM-Unterstützung (ja, so unglaublich es klingt) und eine robustere Erkennung von allem, was vor Zen liegt, sowie alter Nvidia- und AMD-Chipsätze.
Der Installations- und Ausführungsprozess für MemTest86+ bleibt unverändert: Du kannst einen „USB-Installer“ für Windows herunterladen, der alle relevanten Dateien auf einen USB-Stick kopiert, oder alternativ eines der Linux-Images in 32 und 64 Bit verwenden. Und zum Schluss: MemTest86+ bleibt Open Source, also werden wir es bald in die Diagnose-Tools vieler Distributionen integriert sehen. Lade dir eine Kopie herunter!
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