Meta kündigt am 29. September 2026 eine Erweiterung von Muse für kleine Unternehmen an. Sie soll den Assistenten um Geschäftsfunktionen und Anbindungen an externe Dienste ergänzen. Einen Tag zuvor hatte Meta mit Meta Enterprise Platform eine separate Initiative für Unternehmen und Entwickler vorgestellt.
Meta erweitert Muse für kleine Unternehmen
Die angekündigte Erweiterung bündelt geschäftliche Fähigkeiten und Connectoren innerhalb von Muse. Damit sollen kleine Unternehmen nach den von Meta beschriebenen Anwendungsfällen ihre Verkaufs- und Marketingaktivitäten auswerten, Wachstumspläne erstellen und Aufgaben rund um E-Mail und Kalender sortieren können.
Meta nennt außerdem das Entwerfen von Werbekampagnen und Inhalten sowie die Prüfung der Geschäftszahlen. Muse soll dabei Ausgaben erkennen, die ungewöhnlich wirken. Das sind von Meta beschriebene Einsatzmöglichkeiten, keine zugesicherten Geschäftsergebnisse.
Anbindungen und Freigaben
Meta führt 15 Drittanbieter-Dienste als Connectoren auf: Asana, Box, Canva, Dropbox, Figma, Granola, HighLevel, Intuit QuickBooks, Klaviyo, Lovable, Notion, Shopify, Slack, Stripe und Zoom. Facebook- und Instagram-Geschäftskonten führt Meta gesondert auf. Dazu gehören Instagram-Analysen für professionelle Konten, Facebook-Seiten und Meta-Werbekonten. Für Dienste ohne unterstützten Connector nennt Meta außerdem benutzerdefinierte Anbindungen.
Aktionen wie Veröffentlichen, Senden oder Ausgeben sollen laut Meta eine Freigabe durch den Nutzer erfordern. Muse kann solche Schritte demnach nicht ohne Zustimmung ausführen.
Die Enterprise-Plattform vom Vortag
Am 28. September 2026 kündigte Meta Meta Enterprise Platform als neue Geschäftssäule an, um KI-Produkte und -Dienste für Unternehmen und Entwickler bereitzustellen. Zum zunächst genannten Portfolio gehören der Muse-Agent, Meta Business Agent, Muse API und Muse Code sowie weitere KI-Werkzeuge von Meta.
Meta ernannte Chirantan “CJ” Desai zum Chief Enterprise Platform Officer. Desai, zuvor CEO und Präsident von MongoDB, berichtet direkt an Mark Zuckerberg.