The 19th und Uncloseted Media berichteten am 14. Oktober 2026, Uncloseted Media habe bei einer Auswertung von Meta-Monetarisierungsdaten 29 Accounts mit einer Vorgeschichte queerfeindlicher Rhetorik als zu Facebook Content Monetization eingeladen identifiziert. Ein Update des Meta Monetization Archive vom 15. September führte die behandelten Accounts als aktiv eingeschrieben. Der Bericht nennt für diese Accounts keine einzelnen Zahlungsvorgänge oder Auszahlungsbeträge. The 19th

Einladungen und Einschreibungsstand

Zu den im Bericht genannten Beispielen gehören Libs of TikTok, StoneToss, Benny Johnson, Candace Owens und Turning Point USA. Das Meta Monetization Archive ist ein durchsuchbares Verzeichnis, das What To Fix nach Darstellung von The 19th aus von Meta veröffentlichten Angaben zusammengestellt hat. Der Einschreibungsstand bezieht sich auf das Update vom 15. September.

Wie das Programm Creator vergütet

Meta stellte Facebook Content Monetization laut The 19th 2024 als einladungsbasiertes Programm vor. Das Unternehmen nimmt dem Bericht zufolge Werbeeinnahmen ein und vergütet Creator. Belén Luna Sanz von What To Fix beschrieb gegenüber The 19th die Vergütung als abhängig vom Engagement der Inhalte. Konkrete Auszahlungen an die 29 Accounts führt der Bericht nicht auf.

Der Wahlbezug und Metas Richtlinien

The 19th berichtete, Benny Johnson habe in der ersten Oktoberwoche 14 Facebook-Beiträge veröffentlicht, die Demokraten mit Wahlbetrug in Verbindung brachten.

Nach der Darstellung von The 19th sehen Metas Monetarisierungsrichtlinien vor, die Vergütung für Beiträge zu kontroversen gesellschaftlichen Themen zu verringern oder auszusetzen, wenn sie polarisierend oder hetzerisch gestaltet sind. Falschinformationen seien von der Monetarisierung ausgeschlossen. Meta beantwortete laut The 19th die Interview- und Kommentaranfragen der beiden Medien nicht.