Am 3. Oktober 2026 wurde bekannt, dass Karan Joshi zuvor Anweisungen aus Meta Muse ausgelesen und geteilt hatte. Darin wird ein stündlicher Ablauf beschrieben, bei dem Muse Seiten über Menschen im Umfeld eines Nutzers zusammenstellen soll – von Familie und Freunden bis zu Kollegen und Personen, denen er folgt.
NeoTeo berichtete zuvor über eine Drittanbieter-Schätzung von mehr als fünf Millionen Muse-Downloads in den USA binnen 22 Tagen nach dem Start. Die frühere Meldung zu Muse-Downloads behandelte diesen anderen Aspekt des Produkts.
Was die Anweisungen über Muse-Kontakte beschreiben
Die Vorgaben beziehen laut ihrer Beschreibung Familie, Partner, Freunde, Kollegen, Mitwirkende und Menschen ein, denen ein Nutzer folgt. Für jede Person soll Muse demnach eine Seite zusammenstellen; der Ablauf ist als stündlich beschrieben.
Welche Inhalte ein Kontaktprofil enthalten könnte
Als mögliche Abschnitte nennen die Anweisungen Fakten, Verlauf, Beziehung, Gemeinsamkeiten, offene Themen und Beziehungsstärkung. Beispiele für mögliche Angaben sind Wohnort, Beruf, wiederkehrende Themen, wichtige Termine und gemeinsam Erlebtes. Auch die Nähe und Dynamik einer Beziehung könnten eine Rolle spielen. Dazu kommen mögliche Anstöße, etwa wann ein Anruf sinnvoll wäre oder jemand Unterstützung gebrauchen könnte.
Wie Angaben über Nichtnutzer zu Muse gelangen können
Meta sagt, dass Informationen über Menschen, die Muse nicht nutzen, durch Inhalte eines Muse-Nutzers oder über verbundene Dienste zu Muse gelangen können. Dazu zählen etwa geteilte Dokumente und Anfragen; Muse kann laut Meta außerdem auf öffentlich verfügbare Informationen im Internet stoßen.
Meta erklärt, extern stammende Angaben über Nichtnutzer seien nicht mit einem Meta-Konto verknüpft und würden nicht so gespeichert, dass Meta vernünftigerweise feststellen könne, zu welcher Person sie gehören. Auf Rechteanfragen könne Meta nach eigener Aussage nur eingehen, wenn Informationen einem Konto zugeordnet oder auf andere Weise identifizierbar gespeichert sind.
Welche Änderungen an Muse-Erinnerungen Meta beschreibt
Nutzer können Muse laut Meta bitten, Erinnerungen zu ändern, oder sie manuell bearbeiten. Meta zufolge hat jeder Nutzer eine eigene virtuelle Maschine; Nutzer können Erinnerungen löschen, externe Dienste trennen und ein Prüfprotokoll einsehen. Bei bestimmten folgenreichen Aktionen, etwa beim Senden einer E-Mail oder einem Kauf, soll Muse zuvor eine Bestätigung einholen.