Meta soll unter dem internen Codenamen Luna eine Smartbrille ohne nach außen gerichtete Kamera entwickeln. Das Konzept würde Foto- und Videoaufnahmen über die Brille ausschließen, zugleich aber Mikrofone, offene Lautsprecher und Sprachzugriff auf Meta AI und Muse vorsehen.
Sechs Mikrofone und KI per Sprache
Zu den berichteten Merkmalen gehören sechs Mikrofone, Open-Ear-Lautsprecher, die den Ton zum Träger leiten, und eine Taste an der Seite für den schnellen Zugriff auf Meta AI. Auch Muse, Metas persönlicher KI-Agent, soll sich per Sprache nutzen lassen. Die Bügel könnten zudem schlanker ausfallen als bei früheren Meta-Smartbrillen.
Bei Ray-Ban Meta verbinden bestehende Brillen KI-Funktionen mit Kameras. Luna würde diesen visuellen Teil weglassen: Fotos, Videos und kameraabhängige Funktionen zur Verarbeitung der Umgebung wären damit nicht möglich.
Die Kamera entfällt, Datenschutzfragen bleiben
Eine Brille ohne Kamera würde die Möglichkeit zu Foto- und Videoaufnahmen über das Gerät beseitigen. Damit wären jedoch nicht sämtliche Datenschutzfragen erledigt. Bei einer sprachgesteuerten Brille sind auch der Aktivierungszeitpunkt der Mikrofone, die Verarbeitung und Speicherung von Sprachdaten sowie die Privatsphäre von Menschen in der Nähe relevant.
Luna ist nicht Project Phoenix
Luna bezeichnet das berichtete Konzept einer Smartbrille ohne Kamera. Project Phoenix ist ein separates, ebenfalls berichtetes Mixed-Reality-Brillenprojekt.