Meta erklärte am 29. September, dass Muse für Mac den Festplattenvollzugriff und den Nachrichten-Connector benötigt, um auf Nachrichten zuzugreifen. Einen Tag später wies Meta-Manager David Singleton die Erklärung zurück, Muse habe bei Jason Aten lediglich Mitteilungsbanner gelesen. Aten hatte zuvor von einer privaten Unterhaltung berichtet, auf die der Agent Bezug genommen habe.

Welche Berechtigungen Meta für Muse nennt

Andy Stone, Kommunikationsmanager bei Meta, erklärte am 29. September, die Nachrichten-Integration von Muse für Mac sei freiwillig und setze zwei aktivierte Berechtigungen voraus: den Festplattenvollzugriff in macOS und den Nachrichten-Connector in Muse. David Singleton verwies am 30. September zusätzlich auf drei separate Schritte mit Berechtigungen in der App und Schutzmechanismen von macOS.

Was Jason Aten über seine Nachrichten berichtete

Am 19. September veröffentlichte Jason Aten seinen Bericht über den Vorfall. Darin schilderte er, Muse habe eine Kolumne zu einer privaten iMessage-Unterhaltung mit seinem Podcast-Co-Host Stephen Robles über neue iPhones vorgeschlagen und außerdem eine Nachricht seines Redakteurs erwähnt. Aten sagte, er habe bei der Einrichtung den Zugriff auf Nachrichten, Kalender und andere persönliche Informationen abgelehnt.

Auf seine Nachfrage habe Muse erklärt, die Information stamme aus eingehenden Mitteilungsbannern und nicht aus dem Nachrichtenverlauf. Aten berichtete, seine spätere Prüfung habe auf eine Synchronisierung der lokalen Nachrichten-Datenbank auf seinem Mac mini hingedeutet. Er sagte außerdem, der Festplattenvollzugriff sei in den Muse-Einstellungen deaktiviert gewesen.

Der Streit betrifft einen konkreten Mac-Fall

Singleton erklärte am 30. September, Muse’ Erklärung zu den Mitteilungsbannern sei falsch. Stone zufolge kann Muse Nachrichten auf dem Mac nur lesen, wenn sowohl der Festplattenvollzugriff als auch der Nachrichten-Connector aktiviert sind. Aten schilderte dagegen, er habe den Zugriff nicht erteilt. Sein Bericht handelt von einer Nachrichten-Integration auf einem Mac; er beschreibt keinen allgemeinen Zugriff von Muse auf private Nachrichten anderer Nutzer.