Microsoft empfahl kleinen und mittleren Unternehmen in Japan am 7. Oktober 2026 Microsoft 365 Business Standard oder Business Premium. Die Empfehlung fällt kurz vor dem von Microsoft genannten Supportende für Office 2021 am 13. Oktober 2026. Sie ist Teil von Microsofts Vorschlag für Unternehmen in Japan.

Microsofts Empfehlung für kleine und mittlere Unternehmen

Microsoft beschreibt Microsoft 365 Business Standard als Paket mit Office-Apps, OneDrive, E-Mail und Kalender über Exchange Online sowie Besprechungen und Chat in Teams. Auch Dateifreigaben und Websites über SharePoint gehören laut Microsoft dazu. Business Premium umfasst laut der Beschreibung zusätzlich Funktionen für Identitäts- und Zugriffsschutz sowie Geräte- und App-Verwaltung und Schutz vor fortgeschrittenem Phishing und Ransomware.

Microsoft stellte gemeinsame Dateien, E-Mail, Besprechungen und Zugriffsverwaltung als Grundlage für eine mögliche spätere KI-Nutzung dar. Das ist die Begründung des Unternehmens für seine Empfehlung. Für die Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen von Business Premium seien laut Microsoft eine passende Konfiguration und der laufende Betrieb nötig.

Was sich mit dem Supportende ändert

Microsoft nennt den 13. Oktober 2026 als Supportende für Office 2021. Danach will das Unternehmen keine Sicherheitskorrekturen, Fehlerbehebungen oder Softwareupdates mehr bereitstellen. Auch der Telefon- und Chatsupport endet; eine Verlängerung oder ein Programm für erweiterte Sicherheitsupdates (ESU) soll es für Office 2021 nicht geben.

Installierte Office-2021-Apps können laut Microsoft trotzdem weiter funktionieren. Das Ende des Supports bedeutet also nicht, dass die Anwendungen an diesem Tag automatisch abgeschaltet werden. Die Frist und ihre Folgen haben wir bereits in einem Überblick zum Office-2021-Supportende eingeordnet.

Welche Nutzer und Organisationen betroffen sind

Microsoft führt bei Office 2021 unter anderem die Ausgaben Home and Student, Home and Business und Professional auf. Home and Student und Home and Business gibt es auch für Mac. Für Office LTSC 2021, die auf Organisationen ausgerichtete Ausgabe, nennt Microsoft ebenfalls den 13. Oktober 2026 als Supportende.

Welche Wechselwege Microsoft nennt

Privatnutzer können laut Microsoft eine neuere Office-Version wählen. Wer von einer Office-Version mit Einmalkauf wechseln möchte, muss dafür die neueste Version kaufen; Microsoft nennt Office 2024 als aktuelle Einmalkauf-Option. Solche Versionen werden auf einem Gerät installiert und erhalten während ihres Supportzeitraums Sicherheitsupdates und Fehlerkorrekturen, aber keine neuen Funktionen oder die weiteren Vorteile eines Microsoft-365-Abonnements.

Bei verwalteten Installationen für Arbeit oder Schule verweist Microsoft Nutzer an den IT-Helpdesk ihrer Organisation. Für Organisationen mit Office LTSC 2021 empfiehlt Microsoft Microsoft 365 Apps; wer noch nicht in die Cloud wechseln will, kann laut Microsoft Office LTSC 2024 in Betracht ziehen.