Microsoft kündigte am 7. Oktober 2026 das Surface Laptop Ultra mit NVIDIA RTX Spark an und eröffnete Vorbestellungen. Den geplanten Beginn der Verfügbarkeit setzte Microsoft auf den 16. Oktober 2026. Das Gerät verbindet eine Arm-CPU mit Blackwell-Grafik und gemeinsam genutztem Speicher. NeoTeo berichtete zuvor über den geplanten Windows- und KI-Termin am 7. Oktober.
Microsoft kündigte das Surface Laptop Ultra an
Microsoft positioniert den Laptop für lokale KI, kreative Arbeit, Entwicklung und Gaming. Der englischsprachige Werbeclip des Unternehmens stellt das Gerät in diesem Zusammenhang vor.
RTX Spark: CPU, Grafik und gemeinsamer Speicher
NVIDIA RTX Spark vereint eine Grace-CPU auf Arm-Basis und eine Blackwell-GPU. Für die höchstmögliche Konfiguration nennt Microsoft bis zu 20 CPU-Kerne, 6.144 GPU-Kerne und 128 GB gemeinsamen Systemspeicher. CPU und GPU greifen auf diesen Speicher zu; die von der GPU nutzbare Menge liegt unter dem Gesamtspeicher.
Microsoft bewirbt lokale Modelle mit mehr als 120 Milliarden Parametern und bis zu einem Petaflop theoretischer FP4-Rechenleistung unter Einsatz von Sparsity. Das sind Angaben zur Plattformleistung, keine konkreten Durchsatzwerte für ein bestimmtes Modell.
Das Gerät hat einen 15-Zoll-Touchscreen mit 120 Hz. Microsoft nennt bis zu 2.000 Nits HDR-Spitzenhelligkeit bei einem Messfenster von zehn Prozent. Das Gehäuse ist weniger als 18 mm dick und wiegt weniger als 2,04 kg. Zur Ausstattung zählen drei USB-C-Anschlüsse, USB-A, HDMI, ein SD-Kartenleser und ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss.
Reparatur, Speicher und Windows-on-Arm-Kompatibilität
Microsoft zufolge lässt sich die SSD entnehmen und austauschen; Speicheroptionen reichen bis 2 TB. Das Unternehmen kündigt Reparaturanleitungen und Ersatzteile an. Service- und Ersatzteilangebote können sich je nach Markt und Zeitpunkt unterscheiden.
Der Laptop nutzt Windows on Arm. Einige Programme, die für x86-Prozessoren geschrieben wurden, können über Prism-Emulation laufen. Dabei übersetzt die Emulationsschicht Programmcode für die Arm-Plattform. Ob eine Anwendung funktioniert und wie schnell sie läuft, hängt vom jeweiligen Programm ab.
Frühe Ergebnisse eines Vorseriengeräts
Ein einzelner Nutzer testete ein Vorseriengerät mit dem NVIDIA-Treiber 616.00 in einer Entwicklervorschau. Gemeldet wurden 1.386 Punkte im Mehrkerntest von Cinebench 2024, 31 Bilder pro Sekunde in Port Royal und rund 22 Bilder pro Sekunde in Steel Nomad. Beim Spielen traten zudem Ruckler auf; CUDA-Tests schlugen fehl. Die Ergebnisse beziehen sich auf dieses frühe Gerät und den verwendeten Vorschautreiber.