Am 28. Oktober 2026 berichtete Xataka, Movistar habe Kunden in Spanien geraten, weder die Router-Einstellungen zu ändern noch das Gerät auszutauschen. Die nötigen Schutzmaßnahmen würden zentral verwaltet. Quentin Kaisers beschriebene Angriffsdemonstrationen fanden dagegen an Routern in Belgien statt.
Movistars Empfehlung galt für Kunden in Spanien
Laut Xataka erklärte Movistar am 28. Oktober, Kunden müssten keine Einstellungen ändern und ihren Router nicht ersetzen. Schutz- und Korrekturmaßnahmen würden zentral verwaltet. Movistar habe außerdem mitgeteilt, bis zu diesem Zeitpunkt sei kein Gerät kompromittiert worden. Das war die vom Anbieter gemeldete Lage in der Berichterstattung vom 28. Oktober.
Die Empfehlung für spanische Kunden hatten wir bereits in einem früheren Bericht eingeordnet.
Was Quentin Kaiser an belgischen Routern demonstrierte
WPS steht für Wi-Fi Protected Setup, ein Verfahren zur vereinfachten WLAN-Einrichtung. Der Sicherheitsforscher Quentin Kaiser beschrieb eine Schwachstelle in Broadcoms proprietärer WPS-Implementierung. Seinem Bericht zufolge lässt sie sich aus der WLAN-Reichweite auslösen, ohne den Netzwerkschlüssel zu kennen oder eine normale WPS-Verbindung abzuschließen. Die Schwachstelle könne Informationen offenlegen und die Ausführung beliebigen Codes ermöglichen. Kaisers technische Analyse
Kaiser nannte als Demonstrationsgeräte das ASKEY TCG3000 von Orange Belgium und das BBOX3V+ von Proximus. Beide Beispiele stammen von belgischen Anbietern. Seine beschriebenen Demonstrationen bezogen sich auf diese Router.
Vier Routermodelle auf der Movistar-Liste für Spanien
Xataka führte vier Modelle auf, die Movistar in Spanien zugeordnet werden: Comtrend VG8050, ZTE F680 v4, MitraStar GPT-2541GNAC und Askey RTF3505VW. Diese spanische Modellliste und Kaisers belgische Demonstrationsgeräte sind unterschiedliche Gruppen von Routern.