NVIDIA datiert den 64-Bit-Linux-Treiber 615.78.08 auf den 7. Oktober 2026. Die Version ergänzt Unterstützung für VK_NV_low_latency2 revision 3 in vkd3d-proton; NVIDIA nennt eine Verringerung von Latenz und Rucklern als Ziel, besonders bei aktivierter Frame Generation. Der Download ist 529,83 MB groß.
NVIDIA ergänzt Unterstützung für vkd3d-proton
VK_NV_low_latency2 ist eine Vulkan-Erweiterung. Mit revision 3 unterstützt der Linux-Treiber eine Funktion, die NVIDIA für den Einsatz mit vkd3d-proton aufführt. Das Unternehmen verbindet sie mit dem Ziel, Latenz und Ruckler zu verringern, insbesondere wenn Frame Generation aktiviert ist. Diese Formulierung beschreibt NVIDIAs Zweck der Unterstützung.
Weitere Fehlerbehebungen in Version 615.78.08
NVIDIA nennt eine Korrektur für blockige Bildfehler, die beim Spielen von The Last of Us Part II auftraten. Außerdem wurde das Kernelmodul nvidia.ko angepasst, um ein Problem mit bestimmten SELinux-Konfigurationen zu vermeiden, wenn systemd den Rechner in den Ruhezustand versetzt und NVreg_UseKernelSuspendNotifiers aktiviert ist.
Die Einstellung NVreg_UseKernelSuspendNotifiers=1 ist in Version 615.78.08 standardmäßig eingeschaltet. Laut NVIDIA kann der Kernel damit die Erhaltung des Videospeichers während Energiesparmodus und Ruhezustand übernehmen.
Zu den weiteren Änderungen zählt eine Korrektur für Fehler bei der Zuweisung von GPU-Seitentabellen oberhalb der 2-GiB-Grenze (INT_MAX). NVIDIA behebt außerdem ein Problem, bei dem ungeprüfte VkHdrMetadataEXT-Werte an Waylands Protokoll color-management-v1 weitergegeben werden konnten; dies konnte einen Absturz verursachen.
Installation und unterstützte Grafikkarten
NVIDIA bietet einen .run-Installer an. Das Unternehmen weist zugleich darauf hin, dass Pakete aus den Linux-Distributionen sich möglicherweise besser in deren System integrieren. Für SuSE gibt es gesonderte Installationshinweise.
Der Installer-Aufruf lautet sh ./NVIDIA-Linux-x86_64-615.78.08.run; NVIDIA sieht vor, ihn als Root im Verzeichnis mit der heruntergeladenen Datei auszuführen. Bei Notebooks und All-in-One-PCs mit umschaltbarer Grafik kann die Hardware eine Voraussetzung setzen: Die integrierte Grafik muss sich abschalten lassen.
NVIDIAs Produktliste umfasst Modelle aus den GeForce-RTX-Familien 20, 30, 40 und 50, GeForce GTX 16, GeForce MX, den professionellen RTX-Reihen sowie Quadro und TITAN.