Ein RTX-Spark-System mit 128 GB Arbeitsspeicher erzeugte in einem ComfyUI-Workflow aus einer Skizze in weniger als 20 Sekunden ein stilisiertes Bild. Im selben Erfahrungsbericht nennt Jason England von Tom’s Guide rund zehn Stunden im Browser-Akkutest auf einem Microsoft Surface Laptop Ultra. Diese Beobachtungen beziehen sich auf genau dieses Testgerät. Englands Bericht erschien am 15. Oktober 2026.
Was die Praxisbeispiele zeigen
Für die Bildgenerierung nutzte England ComfyUI: Aus einer Skizze entstand lokal ein stilisiertes Bild; außerdem erstellte er ein Video aus einem Bild. In einem separaten UL-Procyon-Test lag das RTX-Spark-System laut seinem Bericht bei der Bildgenerierung etwa zwei bis drei Sekunden pro Bild vor einem System mit AMD Ryzen AI Max+. Das ist ein anderer Arbeitsablauf als die Skizzen-Demonstration.
Auch Hermes Agent kam in mehreren Situationen zum Einsatz. Mit Qwen 3.8 Flash Next versuchte der Agent, in The Sims 4 ein Haus zu bauen. Nach ungefähr drei Stunden löste er dabei ein Küchenfeuer aus; mit ruhigeren Rückmeldungen und strukturierteren Anweisungen kam er laut England besser voran. Für eine separate Arbeitsroutine verband England einen selbst eingerichteten Hermes Agent mit einer Google-Workspace-API und einem Browserskript. Der Agent las E-Mails, entfernte unerwünschte Nachrichten, entwarf Antworten und erstellte anhand von E-Mails und Slack eine priorisierte Aufgabenliste.
Die CPU-Leistung ordnete England unter der von Apple M5 Pro und M5 Max ein, besonders bei Aufgaben, die von einem einzelnen CPU-Kern abhängen. Beim lokalen Einsatz von Hermes Agent berichtete er dagegen von einem spürbaren Geschwindigkeitsvorteil gegenüber seinem MacBook Pro. Eine separate Einordnung früherer Messreihen bietet der NeoTeo-Bericht zu den RTX-Spark-Benchmarks.
NVIDIA listet zwei N1X-Konfigurationen
NVIDIA führt zwei Konfigurationen für RTX-Spark-Laptops auf. Die Angaben zeigen, warum die Erfahrungen mit einem 128-GB-System nicht ohne Weiteres für jedes Gerät der Plattform stehen.
| N1X-Konfiguration | Grace-CPU | Blackwell-RTX-GPU | Maximaler gemeinsamer LPDDR5X-Speicher | TDP |
| 20 Kerne | 20 Kerne | 6.144 Kerne | 128 GB | 45–80 W |
| 18 Kerne | 18 Kerne | 5.120 Kerne | 64 GB | 45–80 W |
Die Werte stammen aus NVIDIAs Produktübersicht. TDP bezeichnet die angegebene thermische Auslegung der Plattform, nicht den im Test gemessenen Stromverbrauch. England nennt für sein Surface Laptop Ultra 128 GB gemeinsamen Speicher, aber keine genaue CPU- und GPU-Ausbaustufe. Sein Test lässt sich daher keiner der beiden Konfigurationen sicher zuordnen.
Ein Spiel startete erst nach einem Eingriff in die Konfiguration
Bei Red Dead Redemption 2 erschien auf dem getesteten System zunächst eine Inkompatibilitätsmeldung. Von NVIDIA vorgeschlagene Schritte mit DirectX 12 halfen England in diesem Fall nicht. Anschließend änderte Hermes Agent Konfigurationscode; danach startete das Spiel. Dieser einzelne Ablauf beschreibt den Versuch auf dem Testgerät.
NVIDIA führt für die Plattform Windows 11 und CUDA-Unterstützung auf. Die Spielszene zeigt zugleich, wie unterschiedlich die konkrete Erfahrung je nach Anwendung und Konfiguration ausfallen kann.