Nvidia und PreussenElektra prüfen, ob ehemalige deutsche Kernkraftwerksstandorte für KI-Rechenzentren genutzt werden können. Tom’s Hardware zufolge kündigten die Unternehmen diese offene Machbarkeitsprüfung am 21. Oktober 2026 an. Sie betrifft vorhandene Netzanbindungen, Flächen und Industrieinfrastruktur. Laut dem Bericht sollen die künftigen Rechenzentren nicht mit Kernenergie versorgt werden.
Welche Infrastruktur geprüft wird
Im Mittelpunkt stehen bestehende Netzanschlüsse, verfügbare Flächen und industrielle Infrastruktur. Auch Wasserinfrastruktur ist als möglicher Faktor für die Kühlung relevant. Die Prüfung soll klären, ob sich die früheren Kraftwerksstandorte für den Betrieb von KI-Rechenzentren eignen.
Tom’s Hardware beschrieb das Vorhaben in einem Bericht vom 25. Oktober 2026 als offene Machbarkeitsprüfung. Zu diesem Zeitpunkt war kein Standort ausgewählt und kein Bau genehmigt. Eine Investition oder verbindliche Bauvereinbarung war ebenfalls nicht festgelegt.
Zwei getrennte Nvidia-Kooperationen
Eine weitere Zusammenarbeit verfolgt ein anderes Konzept: World Nuclear News berichtete am 17. März 2026, Nvidia und AtkinsRéalis untersuchten kernkraftbetriebene KI-Fabriken. Die Rolle der Kernenergie unterscheidet diese Zusammenarbeit von der deutschen Prüfung.
| Zusammenarbeit | Partner | Gegenstand | Rolle der Kernenergie |
| Nvidia und PreussenElektra | PreussenElektra GmbH | Prüfung, ob frühere deutsche Kraftwerksstandorte für KI-Rechenzentren genutzt werden können | Laut Tom’s Hardware ist keine Versorgung der geplanten Rechenzentren mit Kernenergie vorgesehen |
| Nvidia und AtkinsRéalis | AtkinsRéalis | Untersuchung kernkraftbetriebener KI-Fabriken | Kernenergie ist Teil des untersuchten Anlagenkonzepts |