Am 18. Oktober 2026 veröffentlichte Reece Rogers in WIRED Interviews mit OnlyFans-Creatorn, die Meta wegen des KI-Agenten Muse kritisierten: Muse ermögliche Erwachsenen explizite Textgespräche, während die Creator Einschränkungen auf Instagram berichteten. Meta-Sprecherin Tracy Clayton erklärte, private Einzelgespräche zwischen einem Erwachsenen und einem individualisierten KI-Agenten seien etwas anderes als Marketing und Werbung in sozialen Netzwerken.
Welche Einschränkungen Creator schilderten
Vanniall berichtete von einem eingeschränkten Instagram-Konto mit mehr als 100.000 Followern, das sich zum Zeitpunkt des WIRED-Berichts ohne Anmeldung nicht aufrufen ließ. Sie sagte auch, sie müsse sich immer wieder mit Meldungen oder Einsprüchen auseinandersetzen. Tony Genius berichtete, innerhalb von fünf Jahren bereits bei seinem siebten Instagram-Konto zu sein.
Jiz Lee kritisierte, KI dürfe ihrer Ansicht nach mehr als Menschen, und fragte, wie Muse trainiert werde und ob Creator für möglicherweise verwendete Daten vergütet würden. Tony Genius sorgte sich, vollständig KI-generierte Inhalte für Erwachsene könnten menschliche Darsteller verdrängen. Zugleich sagte er, KI-Werkzeuge könnten unabhängigen Creatorn bei Marketingaufgaben helfen, etwa beim Zuschneiden von Videos. Als Alternative schlug er einen Bereich für verifizierte menschliche Creator vor, den er „Instacam“ nannte.
Wie Meta Muse von Werbung abgrenzt
Clayton stellte private Gespräche zwischen Erwachsenen und einem individualisierten Agenten der öffentlichen Vermarktung von Dienstleistungen auf sozialen Plattformen gegenüber. Damit begründete sie Metas unterschiedliche Einordnung der beiden Situationen. WIRED beschrieb Muse als KI-Agenten für explizite Textgespräche mit Erwachsenen; Bilder und Videos gehörten dem Bericht zufolge nicht zu den Ausgaben.
Muse richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren. Infobae berichtete am 18. Oktober 2026, dass bei der Anmeldung ein Geburtsdatum abgefragt werde und verknüpfte Meta-Konten zur Altersprüfung herangezogen werden könnten. Wenn sich der Erwachsenenstatus nicht klären lasse, könne eine Kreditkartenprüfung folgen. Infobae zufolge erklärte Meta, die Kartendaten weder zu speichern noch die Karte für diese Prüfung zu belasten.