OpenAI berichtete am 3. November 2026, dass GPT-6 und Astra beim Entwurf eines Handgeräts für Gespräche mit Codex mitwirkten. Die Demonstration zeigt den Prototyp im Einsatz; vor der Fertigung waren laut Unternehmen mehrere technische Überarbeitungsrunden nötig.

Ein Handgerät zum Sprechen mit Codex

Das englischsprachige OpenAI-Video zeigt das Handgerät beim Abfragen aktiver Codex-Agenten sowie Entwürfe von Platine und Gehäuse.

OpenAI beschrieb das Gerät als Testprojekt. Im englischsprachigen Video zeigt OpenAI-Forscher Justin Lin ein Handgerät mit Display und Sprechtaste, mit dem aktive Codex-Agenten abgefragt werden. Die Aufnahmen zeigen auch Entwürfe der Platine und verschiedene Gehäuseversionen.

Welche Aufgaben GPT-6 und Astra beim Entwurf übernahmen

GPT-6 legte laut OpenAIs Bericht zum Hardwareprojekt die funktionalen Anforderungen fest. Astra wirkte demnach unter anderem an Gestaltung, Gehäuse und Innenaufbau, elektrischen Komponenten, Benutzeroberfläche, Firmware und Software-Integrationen mit.

Zwei OpenAI-Teammitglieder arbeiteten als Nebenprojekt weniger als eine Woche am Entwurf. Ein Auftragsfertiger produzierte eine kleine Prototypenserie in weniger als einem Monat.

Die frühere NeoTeo-Einordnung zu GPT-6 Astra als Software-Agent behandelte den Einsatz des Modells als Agent. Bei diesem Projekt ging es um eine physische Schnittstelle für Codex.

Warum die Vorbereitung für die Fertigung weitere Arbeit verlangte

OpenAI zufolge berücksichtigte Astra nicht immer die Fertigungsgrenzen, Toleranzen und Montagedetails. Ingenieure prüften und überarbeiteten den Entwurf deshalb in mehreren Runden, bevor der Auftragsfertiger die Prototypen herstellte.

Ein digitaler Entwurf ist erst der Anfang: Für die Fertigung müssen auch Toleranzen und Montage passen.

OpenAI beschrieb das Projekt als Test, ob sich ein Gerät entwerfen ließe, ohne dass Menschen die von den Modellen erzeugten Entwürfe direkt veränderten. Bei der Vorbereitung der Fertigung prüften und passten Ingenieure das Design jedoch an.