Der frühere PlayStation-Manager Shawn Layden kritisiert Sonys Plan, ab Januar 2028 keine physischen Discs mehr für neue PlayStation-Spiele zu produzieren. Seine Kritik wurde am 6. Oktober öffentlich. Layden äußerte sich in einer Podcastfolge, die in der Woche zuvor lief, und erklärte, an Sonys Entscheidung nicht beteiligt gewesen zu sein.
Was Sony für Januar 2028 plant
Sony Interactive Entertainment kündigte am 1. Juli 2026 an, ab Januar 2028 die Produktion physischer Spielediscs für alle neuen Spiele auf PlayStation-Konsolen einzustellen. Neue Titel sollen danach digital über den PlayStation Store und im Handel erhältlich sein. Spiele, die bereits vor Januar 2028 auf Disc erschienen sind oder bis dahin noch auf Disc erscheinen sollen, sind laut Sony von der Umstellung ausgenommen. Sony begründete den Plan mit einer Verschiebung der Verbraucherpräferenzen hin zu digitalen Medien.
Warum Layden Besitz und Weiterverkauf betont
Laydens Einwand richtet sich auf den Unterschied zwischen einem greifbaren Exemplar und einem digitalen Kauf. Eine Disc lässt sich weiterverkaufen und bleibt als Gegenstand beim Käufer. Einen digitalen Kauf beschreibt Layden eher als Zugang zu einem Spiel denn als Besitz eines weiterverkäuflichen Exemplars. Für ihn tragen beide Aspekte dazu bei, dass sich Spieler als Eigentümer eines Spiels fühlen.