Man sagt, einer der wichtigsten Tricks zur Verbesserung eines Raumes ist es, die Menge an natürlichem Licht zu erhöhen. Aber wenn die Lage des Raumes nicht günstig ist oder die Sonne einfach nicht mitspielt, hindert uns nichts daran, eine technologische Lösung zu nutzen. Eines der besten Beispiele kommt von Matt in seinem Kanal DIY Perks, der eine künstliche Sonne gebaut hat von großer Präzision, die Effekte wie den Tyndall-Effekt und die Rayleigh-Streuung nachahmt.

So baust du eine „künstliche Sonne“ für dein Zimmer
Künstliche Sonne

Das Problem mit der Lichtfarbe

Wenn es ein Problem der ersten Welt in meinem Zuhause gibt, dann ist es der klassische „warmes Licht vs. kaltes Licht“. Offenbar wollen alle Krankenhausbeleuchtung hier, und ich bin der Einzige, der meine kleinen Miniatur-Sonnen verteidigt. Das hat aber auch seine Grenzen, und die Idee neuer Fenster war schon immer in Betracht. Aber was, wenn das keine Option ist? Wie können wir ein natürlicheres Licht reproduzieren? Das ist keine einfache Aufgabe und bringt sehr spezifische Herausforderungen mit sich. Zum Beispiel ist eines der ersten Ziele, die Lichtquelle „zurückzudrängen“, um ein größeres Gefühl von Entfernung zu vermitteln.

Matts Ansatz: Die künstliche Sonne

Erinnerst du dich an Matt vom Kanal DIY Perks? Seine DIY-Projekte sind wirklich außergewöhnlich, und dank ihm haben wir gelernt, unsichtbare Computer, 4K-Projektoren und tragbare Systeme mit beschädigten Smartphones zu bauen. In seinem neuesten Video braucht er fast eine halbe Stunde, um den Bau seiner künstlichen Sonne zu erklären. Diese beginnt mit einem Parabolspiegel, um die Lichtstrahlen parallel zu machen, basierend auf einer Satellitenschüssel, die er recycelt und mit chrom- oder spiegelbeschichteter Vinylfolie modifiziert hat. Die Lichtquelle ist eine LED mit hohem Farbwiedergabeindex (zwischen 90 und 98) und einer Farbtemperatur von 5600K. Seine Einheit hat 500 Watt und benötigt Flüssigkeitskühlung.

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Der blaue Himmelseffekt

Das nächste Puzzleteil ist die Nachbildung des „Effekt des blauen Himmels“, und dafür muss er sowohl den Tyndall-Effekt als auch die sogenannte Rayleigh-Streuung nachahmen. Wie hat er das geschafft? Grundsätzlich hat er einen Linsenprototyp auf Basis von Seifenwasser erstellt. Das könnte in Zukunft Probleme verursachen (z. B. die Ansammlung von Seife am Boden oder das Fehlen eines Biozids), funktioniert aber an diesem Punkt des Projekts sehr gut.

Und wie zu erwarten war, ist das Endergebnis wunderbar. Nein, das Design ist nicht praktisch (seien wir ehrlich, da steht eine Satellitenschüssel im Haus) und auch nicht billig (die 500W-LED-Leuchten kosten ein Vermögen), aber Matt widmet den letzten Teil des Videos einfacheren Alternativen, wie Fresnel-Linsen, himmelblaue Vinylfolie und eine LED-Leuchte mit nur 10W.