Die neuen Solid-State-Laufwerke können bei sequenziellen Lese- und Schreibvorgängen Tausende von Gigabytes pro Sekunde erreichen, aber auch ihr Haltbarkeitsprofil hat sich verbessert und die Geister eines spontanen Ausfalls sind vertrieben. Es gibt jedoch viele Basismodelle, die in dieser Hinsicht nicht so stark sind – und genau auf diese zielt das Dienstprogramm SSD Booster. Die Idee ist, dass du bestimmte Windows-Funktionen deaktivieren kannst, um die Schreibvorgänge zu reduzieren und gleichzeitig die allgemeine Leistung zu optimieren …

So optimierst du deine SSD mit SSD Booster
Optimiere deine SSD

Die erste Generation der SSDs auf dem Markt hatte nicht den besten Ruf. Zwischen der Angst vor einem Kollaps durch zu viele Schreibvorgänge und dem Leistungsverlust durch fehlende Bereinigungsmechanismen blieben viele Nutzer gezeichnet und vertrauten dieser Technologie nie zu 100 Prozent.

Heute ist die Geschichte eine ganz andere. Eine Kombination aus neuen Flash-Speichern, fortschrittlicheren Controllern und Hintergrundfunktionen wie TRIM hält SATA- und NVMe-Laufwerke auf optimalem Niveau. Dennoch möchten einige Nutzer immer noch dem Kaninchen der Schreibzyklen hinterherjagen, und für sie gibt es Tools wie SSD Booster.

Optimiere deine SSD mit dem Tool SSD Booster

So optimierst du deine SSD mit SSD Booster
In einer Standard-Windows-Konfiguration gibt es viel zu ändern …

Im Grunde bietet dir SSD Booster insgesamt elf Parameter, mit denen du Funktionen in Windows aktivieren oder deaktivieren kannst. Einige davon hängen mit „Legacy“-Versionen des Betriebssystems zusammen, aber alle verfolgen dasselbe Ziel: die Anzahl der Schreibvorgänge zu reduzieren. Zum Beispiel gehören das Deaktivieren der Kernel-Auslagerung, das Erstellen von Zeitstempeln und die Korrektur von 8.3-Namen zu dieser Legacy-Kategorie, aber danach finden wir moderne Werte wie die TRIM-Unterstützung und das Blockieren des Ruhezustands.

So optimierst du deine SSD mit SSD Booster
In der erweiterten Konfiguration gibt es nicht viel zu sehen

SSD Booster kann auch den allgemeinen Gesundheitszustand eines Laufwerks überprüfen und prüfen, ob das System den AHCI-Modus verwendet, der die maximale Leistung gewährleistet. Die Änderungen werden sofort angewendet, aber ich empfehle, den Computer neu zu starten, damit sie vollständig wirksam werden. Gleichzeitig ist es keine gute Idee, die Ereignisprotokollierung zu deaktivieren, einfach weil Windows dann sehr launisch wird.

Zum Schluss besitzt SSD Booster einen „Dunkelmodus“ (der nicht richtig funktioniert), und trotz seiner Portabilität benötigt er die .NET Framework 4.8 Edition, die auf dem System installiert sein muss.

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