Wenn es darum geht, Doom auf ungewöhnlichen oder nicht unterstützten Plattformen zu spielen, haben wir alle Hände voll zu tun. Die Bastler-Community ruht nicht, und eines der beeindruckendsten Projekte ist FastDoom, das ursprünglich für 386er- und 486er-Rechner entwickelt wurde. Die gute Nachricht: Der Entwickler hat auch spezielle Videomodi hinzugefügt, die den Betrieb auf langsameren ISA-Karten ermöglichen. Hast du zum Beispiel jemals daran gedacht, Doom mit einem Hercules-Display zu spielen? Jetzt ist es möglich.
So unglaublich es klingt, es gab eine Zeit, in der es schwierig war, Doom auszuführen. Viele Spieler litten mit ihren 486ern und kämpften um mindestens 30 FPS in ihren Partien. Pentium-Prozessoren wurden zur Gewaltlösung, sowohl für Doom als auch für den „neuen“ Quake mit seinem Echtzeit-3D-Rendering, aber seitdem sind über 25 Jahre vergangen, und die Fan-Community tut Dinge, die früher unmöglich waren.
Wenn du klassisches Doom auf einem modernen Computer spielen willst, hat unser Guide alles, was du wissen musst und noch mehr. Wenn der Plan aber darin besteht, in die Hölle mit Retro-Hardware zurückzukehren, solltest du FastDoom eine Chance geben. FastDoom wurde von ViTi95 auf GitHub als Fork von PCDoom erstellt. Ziel ist ein möglichst schneller Doom-Port für DOS, so dass wir eine akzeptable Erfahrung auf 486er- und sogar 386er-Systemen erhalten. Darüber hinaus besitzt FastDoom spezielle Videomodi und erlaubt Dinge wie dieses: Doom mit einer Hercules-Grafikkarte zu spielen.
Doom mit Hercules-Grafik und zwei Monitoren
Noch einmal: Das war 1993 unmöglich. Die Mindestanforderungen für Doom gaben deutlich an 4 Megabyte RAM und eine VGA-Grafikkarte. FastDoom hat in letzter Zeit mehrere Updates erhalten (ein halbes Dutzend im laufenden Jahr), und mit jedem neuen Build findet ViTi95 einen Weg, etwas mehr Leistung aus Hardware herauszuholen, die in der Vergangenheit nur Leiden versprach. Als ob das nicht genug wäre, unterstützt FastDoom jetzt zwei Monitore: Die Karte wird im Hercules-Modus angezeigt und das Spiel im klassischen VGA.
Was kommt als Nächstes für FastDoom? Ehrlich gesagt ist dem Himmel die Grenze. Zwischen den speziellen Videomodi, den Modifikationen zur Verbesserung der Bildrate, der erweiterten Audio-Unterstützung (denk an Disney Sound Source, Covox und den Lautsprecher) und einer langen Liste von Optimierungen ist dies der beste Zeitpunkt, um Doom auf Retro-Hardware zu spielen. Lade dir eine Kopie herunter!
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