Wir haben uns immer noch nicht von The Last Jedi erholt, dem achten Teil der Star-Wars-Saga. Der von Rian Johnson inszenierte und geschriebene Film hat für jede Menge Kontroversen gesorgt, so sehr, dass selbst Mark Hamill seinem Unmut Luft machte. Es ist an der Zeit, das Blatt zu wenden, auch wenn der Nachgeschmack von Episode VIII alles schwerer macht – vor allem, nachdem wir erfahren haben, dass Disney für dieses zweite Spin-off nach dem Erfolg von Rogue One einen absoluten Fehlschlag erwartet. Bei NeoTeo erzählen wir euch Details über die Besetzung, die ersten durchgesickerten Bilder und die Befürchtungen von Disney.
Veröffentlichung und erste Eindrücke
Es ist nicht allzu abwegig, an den nächsten Film im Star-Wars-Universum zu denken, denn "Solo: A Star Wars Story" hat einen Starttermin für den 25. Mai des nächsten Jahres. Nur fünf Monate vor dem Start haben wir noch keinen Trailer gesehen, und gerade jetzt können wir ein anständiges Bild sehen. Dies ist das zweite Spin-off der Saga, seit Disney vor einigen Jahren die Rechte an LucasFilm übernommen hat. Erinnern wir uns: ursprünglich wurden nach der ersten Trilogie zwei Spin-offs über die Ewoks und das bizarre Holiday Special gemacht.
In den durchgesickerten Bildern (von denen wir noch nicht wissen, ob sie offiziell sind) bekommen wir einen ersten Blick auf Alden Ehrenreich (Han Solo), Donald Glover (Lando Calrissian), Joonas Suotano (Chewbacca) und Emilia Clarke, Hauptdarstellerin von Game of Thrones, deren Rolle noch unbekannt ist. Die restliche Besetzung besteht aus Paul Bettany, Woody Harrelson und Wawrick Davis unter anderem. Die Ungewissheit bleibt in Bezug auf einen konkreten Trailer, da wir nur fünf Monate vor dem Start nichts weiter gesehen haben als diese Poster, deren Echtheit wir nicht einmal überprüfen können.
Produktionschaos und Regiewechsel
Es ist erwähnenswert, dass diese neue Geschichte der Franchise von Anfang an mit mehreren ernsthaften Problemen zu kämpfen hatte. Das Projekt dieses neuen Films war von Anfang an ein Meer aus Instabilitäten, angefangen mit dem Weggang der Regisseure Christopher Miller und Phil Lord, die für Cloudy with a Chance of Meatballs, 21 Jump Street und The Lego Movie verantwortlich waren. Was die Regisseure von "Solo: A Star Wars Story" wollten, war, dass die Schauspieler nicht nur die Dialoge, sondern auch die Actionszenen improvisieren. Nun, Miller, Lord, ihre Kreativität und ihre Respektlosigkeit hielten nicht lange, nur wenige Monate später, genauer gesagt im Juni, warf Lucasfilm das Wunderduo raus, um dem Veteranen Ron Howard (Apollo 13 und A Beautiful Mind) den Platz zu geben. Das führte zu einer Reihe von Produktionsproblemen, da eine halb fertige Arbeit übrig blieb, was für Howard und sein Team, die den Film praktisch neu drehen mussten, ein Kopfschmerz war. Ein weiteres Gerücht besagt, dass sich der Schauspieler Alden Ehrenreich einen Assistenten für seine Dialoge anheuern musste.
Düstere Prognose von ScreenGeek
Laut dem Portal ScreenGeek wird berichtet: "Disney bereitet sich darauf vor, dass der Han-Solo-Film explodiert. Sie machten sich schon vor der Kontroverse um The Last Jedi Sorgen, aber jetzt schreiben sie Solo im Grunde ab. Der Hauptdarsteller Alden Ehrenreich kann nicht schauspielern, und sie hatten für all seine Szenen einen Dialogtrainer. Außerdem ist das Drehbuch nicht zu retten. Es wird ein Autounfall."
Das ist sicherlich nicht das, was Disney erwartet hat, auch wenn dies ein rein unternehmerisches Produkt ist, das nur den Verkauf von Merchandising anstrebt. Auch die Produktionsprobleme von Disney und LucasFilm mit ihren Vorgängern sind nicht neu. Bei The Force Awakens hatte J.J. Abrams Probleme mit der Zeit, um mehrere Szenen zu lösen, die dank der Verletzung von Harrison Ford während der Dreharbeiten verschoben werden konnten, sodass der Film abgeschlossen werden konnte. Auch bei Rogue One gab es Probleme in der Postproduktion, die die Veröffentlichung an den Rand einer Verschiebung brachten. Und natürlich ist die Abreise eines weiteren Regisseurs für Episode IX, Colin Treverrow, wegen kreativer Differenzen mit LucasFilm am relevantesten.
Fazit
Unabhängig von den Gerüchten und den Berichten, die im Netz kursieren, wäre es nicht überraschend, wenn der Film ein Reinfall wird, nicht nur für die Fans, wie es für viele The Last Jedi war, sondern auch für die breite Öffentlichkeit. Ein Film, der von Anfang an Probleme hatte und von dem nicht viel erwartet wird. Dazu müssen wir noch ein paar Monate auf seine Ankunft warten. Hier ist der Autor fest davon überzeugt, nachdem er The Last Jedi gesehen hat, dass das Beste, was wir tun können, die diese Saga lieben, ist, die Originaltrilogie fest in den Arm zu nehmen und so zu tun, als hätte alles andere nicht existiert, außer Rogue One.