Je nachdem, welche Vorlieben du bei Strategiespielen hast, wirst du wahrscheinlich auf einige sehr gute Serien stoßen, insbesondere auf jene von Paradox Interactive. Die Verantwortlichen für Serien wie Cities, Crusader Kings und das äußerst beliebte Stellaris haben beschlossen, ihre Magie auf den Mars zu übertragen – in einem Spiel namens Surviving Mars. Die Idee ist, dass du als Pionier eine fortschrittliche Kolonie auf der Oberfläche des Planeten aufbaust. Doch wenn wir Paradox kennen, wird das nicht einfach …
Der Mars in der Spielewelt
Der Mars mag zwar der Traum von Unternehmern mit existenziellen Krisen und von Raumfahrtagenturen sein, die am Budget verzweifeln, aber in den letzten Jahren hat er auch als fruchtbarer Boden für die Entwicklung mehrerer Spiele gedient. Ob es darum geht, seine Geheimnisse zu erforschen (Waking Mars), sich gegen dämonische Horden zu wehren (Doom), in einem futuristischen Krieg zu kämpfen (CoD: Infinite Warfare) oder es noch schlimmer zu haben als Mark Watney (Take On Mars) – der Mars bietet viel. Dennoch fehlte ein Spiel, das sich ganz und gar auf die Kolonisierung des Mars konzentriert. Maxis hat SimMars im Mai 2000 abgesagt, und nach dem katastrophalen Reboot von SimCity erwartet niemand mehr etwas Brauchbares von Maxis-EA. So kommen wir zu Paradox Interactive. Nach soliden Titeln wie Cities: Skylines und Stellaris erscheint nun Surviving Mars, das von Haemimont Games entwickelt wird, die für die letzten drei Trópico-Spiele verantwortlich sind.
Das Spielprinzip
Das Spiel ist noch ein wenig von seinem Debüt entfernt, hat aber bereits einen offiziellen Trailer. Der Vorschlag ist sehr interessant: eine Kolonie auf dem Marsboden errichten, Ressourcen sammeln, der Feindseligkeit des Planeten widerstehen, neue Technologien erforschen und Ereignisse überleben, die das Potenzial haben, die Kolonie zu verbessern oder ihren Untergang zu säen. Das Design jeder Kolonie sollte ausgewogen und nachhaltig sein, sonst müssen wir um jede Einheit Energie und Sauerstoff kämpfen. Laut der offiziellen Website haben die Siedler ihre eigene Persönlichkeit und können offenbar Abhängigkeiten entwickeln.
Plattformen und Erscheinungstermin
Paradox Interactive hat bestätigt, dass Surviving Mars für Windows (Version 7 x64 als Minimum), Linux (Ubuntu 14 oder höher), MacOS (ab 10.9), Xbox One und PlayStation 4 erhältlich sein wird. Die Anforderungen sind ziemlich vernünftig, und ich kann mir vorstellen, dass die nächste Konsolengeneration sie problemlos ausführen kann. Der Start? Irgendwann im Jahr 2018.